Illustration zeigt telefonierende Frau
QuickHoney/ORF.at
Coronavirus

Hotlines, Tipps und Unterstützung

Angesichts der Coronavirus-Pandemie haben Behörden, Kammern, NGOs und Servicedienste ausführliche Informationskampagnen erstellt. Im Folgenden ein Überblick:

Informationen über die aktuelle Situation in Österreich und einen Überblick über die Lage weltweit bietet das Gesundheitsministerium auf eigens eingerichteten Sonderseiten.

Über die Hotline 0800 555 621 beantworten – täglich rund um die Uhr – Expertinnen und Experten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) Fragen zum Coronavirus. Neben der Infoline gibt es auf der AGES-Website laufend aktualisierte Informationen zu Übertragung, Symptomen, Vorbeugung.

Zusätzliche Informationen samt weiterführenden Links etwa zu den Gesundheitsseiten der Länder und zu Österreichs Krankenanstalten gibt es über das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs.

Plattformen für Hilfe

Es gibt zahlreiche Plattformen, die sich im Internet organisieren, zwei, auf die auch das Sozialministerium hinweist, sind die Plattform Freiwilligenweb und Team Österreich. Freiwilligenweb bietet einen gut gegliederten Überblick über viele der Initiativen. Bei Team Österreich kann sich direkt melden, wer Hilfe benötigt und wer helfen will.

Illustration zum Thema Homeschooling
QuickHoney/ORF.at

Tipps für Arbeitnehmer und -geber

Das Außenministerium liefert laufend aktualisierte Reiseinformationen und Kontaktadressen. Arbeiterkammer und ÖGB bieten Informationen zum Thema Arbeitsrecht auf der Website „Job und Corona“ an. Das Angebot richtet sich an die Beschäftigten. Die Wirtschaftskammer hat einen eigenen Infopoint eingerichtet.

Hilfe bei Krisen, Konflikten und Gewalt in der Familie

Das Wiener Kriseninterventionszentrum bietet bei psychischen Belastungen auch in Zusammenhang mit der Coronavirus per Telefon unter 01 406 95 95 (montags bis freitags 10.00 bis 17.00 Uhr) und per E-Mail Beratung und psychotherapeutische Interventionen an. Die Kontaktmöglichkeiten zu den Gewaltschutzzentren in den Bundesländern finden sich auf Gewaltschutzzentrum.at.

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen bietet während der Coronavirus-Krise psychologische Akuthilfe an. Eine telefonische Beratung ist unter 01 504 80 00 montags bis freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr erreichbar. Auch per E-Mail ist die Beratung möglich. Weitere Informationen unter Boep.or.at.

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) richtete mit seinen Landesverbänden einige psychotherapeutische Hotlines ein. Diese sind auf der ÖBVP-Website zu finden.

Von Gewalt betroffenen Frauen steht zu jeder Tages- und Nachtzeit die Telefonnummer 0800 222 555 mit Expertinnen zur Seite. Eine Onlineberatung ist – parallel zur telefonischen Beratung – täglich in der Zeit von 16.00 bis 22.00 Uhr unter Haltdergewalt.at erreichbar. Weitere Informationen unter Frauenhelpline.at.

Ebenfalls rund um die Uhr erreichbar ist der Frauennotruf der Stadt Wien unter 01 71719 sowie der Opfernotruf unter 0800 112 112. Und die Beratungsstelle Frauen beraten Frauen bietet Onlineberatung. Der Notruf der Wiener Frauenhäuser ist unter 05 77 22 erreichbar.

Männer, die zu Gewalt neigen oder selber von Gewalt betroffen sind, können sich per E-Mail (hilfe@maennernotruf.at) oder telefonisch unter 0800/246 247 an den Männernotruf oder unter 01/603 28 28 an die Männerberatung wenden. Die Männerinfo bietet unter 0720 704 400 montags bis freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr zum Ortstarif professionelle Krisen-, Deeskalations- und Konfliktberatung.

Die Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie bietet telefonische Beratung täglich von 8.30 bis 20.00 Uhr, samstags von 8.30 bis 13.00 Uhr und nach Vereinbarung am Wochenende unter 01 585 32 88.

Rat auf Draht ist eine bewährte Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, aber auch für Eltern. Unter 147 und online bzw. per Chat beraten Expertinnen und Experten.

Die Telefonberatung der Kinderschutzzentren die Möwe ist unter 01 532 15 15 (Montag bis Donnerstag 9.00 – 17.00 Uhr, Freitag 9.00 – 14.00 Uhr) erreichbar.

Bei akuter Gewalt: Polizei unter 133 oder 112. Für eine sichere Unterkunft: Frauenhausnotruf Wien 05 77 22.

Ansprache bei Einsamkeit

Dazu kommt, dass die nötige Eindämmung der sozialen Kontakte bei vielen zu einem – verstärkten – Gefühl der Einsamkeit führte und führt. Oft hilft es ja bereits, eine Ansprache zu haben, mit jemandem – auf die gebotene Distanz natürlich – etwas plaudern zu können.

Lokale Initiativen dazu findet man etwa auf Freiwilligenweb. Die gebührenfreie Ö3-Kummernummer 116 123 ist täglich von 16.00 bis 24.00 Uhr für alle erreichbar, die Kummer und Sorgen haben.
Beim Plaudernetz unter 05/1776-100 werden Menschen miteinander verbunden, die sich nach Ansprache sehnen, und solche, die gerne reden, und das täglich von 12.00 bis 20.00 Uhr.

Die Traumahilfe bietet unter 01 413 00 44 ebenfalls Hilfe bei psychischem Stress, Ängsten oder sonstigen psychischen (psychosomatischen) Symptomen, montags bis freitags 8.00 bis 20.00 Uhr, am Wochenende von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Eine Sammlung an Tipps, Beratung und Unterstützung findet sich überdies auf Oesterreich.gv.at.