Grafik zur Illustration des Alltagslebens in der Zeit der Coronavirus-Pandemie zeigt Menschen mit Einkaufsttaschen
QuickHoney/ORF.at
Stufenplan

Was sich im Mai ändert

Der Stufenplan für die schrittweise Aufhebung des „Lock-down“ steht: Mit 1. Mai sind die sieben Wochen geltenden Ausgangsbeschränkungen weggefallen. Weiterhin gilt aber ein „Sicherheitsabstand“ von einem Meter zu anderen Personen. Die einzelnen Schritte im Detail – und der Fahrplan dafür:

1. Mai

  • Die seit 16. März geltenden Ausgangsbeschränkungen sind ausgelaufen. Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss weiterhin einen Mindestabstand von einem Meter zu allen Personen einhalten, die nicht im selben Haushalt leben. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt der Mindestabstand nur, wenn er auch eingehalten werden kann.
  • Die Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt bestehen.
  • Öffentliche Veranstaltungen mit maximal zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind explizit erlaubt (z. B. Yogakurse in Parks), an Begräbnissen dürfen bis zu 30 Personen teilnehmen.

2. Mai

  • Geschäfte mit mehr als 400 Quadratmetern sowie Friseure und Kosmetiksalons dürfen wieder aufsperren.

4. Mai

  • Die rund 100.000 Maturantinnen und Maturanten und Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen sind als Erste in die Schulen zurückgekehrt. Alle anderen bleiben noch zwei Wochen im improvisierten „Heimunterricht“. Auch Besuche in Seniorenheimen sind unter Auflagen wieder möglich.

15. Mai

  • Die auf Zustellung und Abholung beschränkte Gastronomie darf seit 15. Mai wieder Gäste empfangen – allerdings unter strengen Auflagen: Alle Gäste brauchen einen Sitzplatz, pro Tisch dürfen maximal vier Erwachsene plus Kinder sitzen. Für diese gilt der Mindestabstand zwar nicht, das Personal muss aber Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Tierparks dürfen ihren Freiluftbereich Mitte Mai wieder öffnen.
  • Gottesdienste können wieder abgehalten werden, allerdings darf pro zehn Quadratmeter Fläche nur ein Gläubiger kommen.
  • Für Kindergärten gilt bis 15. Mai, dass zwar die „Kinderdichte“ reduziert, aber für alle Eltern ein Betreuungsangebot gesichert werden soll.

18. Mai

  • Der Unterricht an Volksschulen, NMS und AHS-Unterstufen läuft wieder. Allerdings werden die Klassen im „Schichtbetrieb“ unterrichtet: die eine Hälfte jeweils montags bis mittwochs, die andere donnerstags und freitags (und in der Woche darauf dann umgekehrt). Turnen und Musik entfallen.

29. Mai

  • Hotels dürfen derzeit nur in Ausnahmefällen Gäste beherbergen, etwa wenn sie aus beruflichen Gründen unterwegs sind. Ab 29. Mai soll wieder ein regulärer Betrieb erlaubt sein, auch andere Tourismusbetriebe und Sehenswürdigkeiten dürfen wieder aufsperren.
  • Auch für die Freibäder ist eine Öffnung Ende Mai geplant. An entsprechenden Auflagen wird noch gearbeitet.
  • Weitere „touristische Betriebe und Sehenswürdigkeiten“ können ebenfalls am 29. Mai wieder öffnen.

3. Juni

  • Nach den Pfingstferien kehren auch die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen an den AHS sowie der berufsbildenden Schulen und der Berufsschulen in den Unterricht zurück. Außerhalb der Klassenzimmer gilt an allen Schulen Maskenpflicht, Nachmittagsunterricht gibt es keinen.