Grafische Darstellung eines Kalenders
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Stufenweise

Die Timeline zur Kulturöffnung

Einen Neustart gibt es auch für die heimischen Kulturangebote: Mit 29. Mai sollen Indoor- wie Outdoor-Veranstaltungen mit bis zu 100 Besuchern und Besucherinnen möglich sein, ab 1. Juli mit bis zu 250 Personen, ab 1. August mit bis zu 1.000. Anfang Juli sollen auch die Kinos wieder öffnen.

Wie auch sonst soll bei den Kulturveranstaltungen ebenfalls mindestens ein Meter Abstand gehalten werden, darunter auch bei Sitzplätzen, so der am Freitag von der Regierung präsentierte Stufenplan. Er soll nach einer Woche des Dialogs mit Kulturschaffenden und Kulturpolitikern am 25. Mai in eine Verordnung gegossen werden und mit 29. Mai gelten.

Jede Veranstaltung solle eine eigens für die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus Art Beauftragten erhalten, so die Regierung. Wichtig sei die Steuerung der Besucherströme, es werde individuelle Risikoanalyse geben. Mit einem speziellen Sicherheitskonzept sind ab 1. August Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Besuchern erlaubt, sonst bis zu 500. Das gelte auch für Festspiele.

Leerer Kinosaal
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Kinos sollen mit Anfang Juli wieder öffnen

Konzerte noch länger nicht möglich

Zudem sollen mit der Branche Richtlinien für die Wiederaufnahme des Probebetriebs erarbeitet werden. Er soll an Theatern ab dem 29. Mai wieder möglich sein, ebenso wie Dreharbeiten und Orchesterproben. Grundsätzlich sollen für alle dieselben Regeln gelten, mit den Bundestheatern will die Regierung noch das Gespräch suchen. Ab September sollen dann noch größere Events möglich sein.

Veranstaltungen mit Stehpublikum sind laut Regierung „länger nicht möglich“, da die Abstandsregeln von einem Meter dort nicht eingehalten werden könnten. Selbes gelte für die Nachtgastronomie wie Discos, wo ebenfalls viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Stadtfeste könnten mit Adaptierungen möglich sein.