Abstand und Hygiene

Einfache Maßnahmen zum Schutz

Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich die Risiken einer Infektion mit dem Coronavirus reduzieren. Dazu gehören Abstandhalten zu Menschen, die nicht im eigenen Haushalt wohnen, sowie ausreichende und richtige Hygienemaßnahmen.

Es werden allgemein die gleichen Maßnahmen empfohlen, die auch für die saisonale Grippe gelten: mehrmals täglich die Hände mit Wasser und Seife waschen. Zusätzlich kann man ein Desinfektionsmittel verwenden. Beim Husten und Niesen soll – auch mit Maske – die Ellbogenbeuge vorgehalten werden. Wenn man ohne Maske hustet oder niest, Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bedecken oder – falls das nicht möglich ist – ebenfalls in den Ellbogen niesen oder husten.

Direkten Kontakt mit kranken Menschen sollte man möglichst vermeiden. Das Gesundheitsministerium rät zudem dazu, einen Mindestabstand von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten einzuhalten.

Es wird empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen, wenn etwa Abstände nicht eingehalten werden können, sofern nicht sowieso eine Maskenpflicht besteht. FFP2-Masken weisen im Gegensatz zum MNS noch einmal ein höheres Schutzniveau auf. Ein Mindestabstand sollte unabhängig von der verwendeten Maske jedoch eingehalten werden. Zudem sollte man gerade Innenräume auch regelmäßig lüften.

Höhere Gefahr im Inneren

Das Ansteckungsrisiko ist vor allem bei Begegnungen, die länger als zehn Minuten dauern und in einem Innenraum stattfinden, erhöht. Vor allem die Delta-Variante gilt als leichter übertragbar als andere Mutationen des Coronavirus.

Grafik zu Coronavirus-Schutzmaßnahmen
Grafik: QuickHoney/ORF.at

Erkrankungen äußern sich in der Regel durch Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Auch der Verlust sowie die Störung des Geschmacks- und Geruchssinns ist ein Symptom. Bei schweren Fällen kann das Virus allerdings zu Lungenentzündung, einem schweren Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar zum Tod führen. Alte Menschen und immungeschwächte Personen sind von einer Infektion besonders gefährdet, aber auch junge und gesunde Personen können schwer erkranken.

Beobachtet wurde auch, dass bei Covid-19 relativ häufig Folgeschäden auftreten. Wie lange diese Schäden anhalten, kann man derzeit noch nicht sagen. Betroffen ist vor allem die Lunge, aber auch Leber, Niere und zentrales Nervensystem. Rund zehn bis zwanzig Prozent leiden noch Wochen oder Monate nach Beginn der Krankheit an den Folgen. Fachleute nennen das Phänomen, das Atemwege, Herz-Kreislauf-System, Muskelapparat, Nervensystem und auch den Stoffwechsel betreffen kann, „Long Covid“.

Was tun bei Verdacht auf Infektion?

Mit Symptomen, die potenziell auf eine Infektion hindeuten, soll man zu Hause bleiben und für medizinische Auskünfte die Telefonnummer 1450 wählen, mit Fragen und Sorgen allgemein die Hotline 0800 555 621 . Bei einem positiven CoV-Test muss man sich schnellstmöglich in Quarantäne begeben – mehr dazu in Was bei einem positiven Test zu tun ist.