Illustration zum falschen Verhalten bei Coronavirus
QuickHoney/ORF.at
Abstand und Hygiene

Einfache Maßnahmen zum Schutz

Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich die Risiken einer Infektion mit dem Coronavirus reduzieren. Dazu gehören Abstandhalten zu Menschen, die nicht im eigenen Haushalt wohnen, sowie ausreichende und richtige Hygienemaßnahmen.

Es werden allgemein die gleichen Maßnahmen empfohlen, die auch für die saisonale Grippe gelten: mehrmals täglich die Hände mit Wasser und Seife waschen. Zusätzlich kann man ein Desinfektionsmittel verwenden. Wenn man hustet oder niest, Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bedecken oder – falls das nicht möglich ist – in den Ellbogen niesen oder husten. Direkten Kontakt mit kranken Menschen sollte man möglichst vermeiden, es wird ein Mindestabstand von zumindest einem Meter (Stichwort Babyelefant) empfohlen.

Mittlerweile hat sich weltweit und auch in Österreich die Position durchgesetzt, dass in Innenräumen und wenn das Einhalten des nötigen Abstands nicht möglich ist ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) das Risiko zumindest minimieren kann. Im besten Fall hält man aber auch mit Maske mindestens einen Meter Abstand ein. Zudem sollte man gerade Innenräume auch regelmäßig ausführlich lüften.

Höhere Gefahr im Inneren

Die häufigste Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch, vor allem über Speichel und Lungensekrete. Das Ansteckungsrisiko ist vor allem bei Begegnungen, die länger als zehn Minuten dauern und in einem Innenraum stattfinden, erhöht. Aber auch andere Körperflüssigkeiten können infektiös sein.

Grafik zu Coronavirus-Schutzmaßnahmen
Grafik: QuickHoney/ORF.at

Die Infektionen sind in der Regel mild. Meist äußert sich eine Erkrankung durch Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Derzeit werden die Krankheitssymptome behandelt. Das heißt, Erkrankte bekommen etwa fiebersenkende Mittel. Bei schweren Fällen kann das Virus allerdings zu Lungenentzündung, einem schweren Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar zum Tod führen.

Beobachtet wurde mittlerweile auch, dass bei Covid-19 relativ häufig Folgeschäden auftreten. Wie lange diese Schäden anhalten, kann man derzeit noch nicht sagen. Betroffen ist vor allem die Lunge, aber auch Leber, Niere und zentrales Nervensystem. Alte Menschen und immungeschwächte Personen sind von einer Infektion besonders gefährdet, aber auch junge und gesunde Personen können schwer erkranken.

Was tun bei Reisen und Rückkehr?

Mit Symptomen, die potenziell auf eine Infektion hindeuten, soll man zu Hause bleiben und für medizinische Auskünfte die Telefonnummer 1450 wählen, mit Fragen und Sorgen allgemein die Hotline 0800 555 621 . Auch der Arbeitgeber ist zu informieren.