Impfung

Infos zur Impfung in allen Bundesländern

Die Schwierigkeiten rund um die Lieferungen des Impfstoffs von AstraZeneca schlagen sich auch in den Impfplänen der Bundesländer nieder. Diese müssen zum Teil laufend adaptiert werden. Vormerkungen sind aber schon möglich.

Wer wann geimpft wird, ist im Nationalen Impfplan festgelegt. Die Alten- und Pflegeheime sind als Erstes dran. Das wird nun zwei Wochen später der Fall sein. Ziel ist die „Vollimmunisierung“ in den Seniorenheimen und Pflegewohnhäusern bis Mitte März.

Danach wird mit den Impfungen von über 80-Jährigen und der Hochrisikopatientinnen und -patienten (Beispiele: Krebs, chronische Dialyse, Diabetes mellitus Typ I und Typ II) begonnen. Letztere werden nach Alter gestaffelt kontaktiert. Als nächste Gruppe sind dann die Risikopatienten (Beispiele: Asthma bronchiale, Herzinsuffizienz) dran.

Illustration zeigt Spritze und Ampullen
QuickHoney/ORF.at

Derzeit sind Bund und Länder noch dabei, die nächsten Phasen der Impfung vorzubereiten. Dabei geht es auch um die zeitgerechte Zweitimpfung jener Personen, die bereits geimpft sind. Der Bund ist für die Lieferung des Impfstoffs zuständig, die Länder organisieren die Impfungen. Die Impfungen sind in allen Fällen freiwillig.

Vormerkung in den Bundesländern

Für eine Erstimpfung ist die Vormerkung – das ist noch keine Anmeldung – in allen Bundesländern möglich.

Die jeweils aktuellen Informationen und Entwicklungen bei den Impfungen in den Bundesländern gibt es hier:

Information von Rotem Kreuz und Regierung

Über die Möglichkeiten, sich für die Impfung anzumelden oder vormerken zu lassen, informiert auch die gemeinsame Website von Regierung und Rotem Kreuz – Österreich impft.

Wie rasch es mit den Impfungen vorangehen wird, hängt von vielen Faktoren ab: zuallererst von der Verfügbarkeit von Impfstoff und dem nötigen Personal, einer guten Organisation der gesamten Planung und Durchführung der Impfung inklusive ihrer Dokumentation. Diese Durchführung liegt bei den einzelnen Ländern, was teils unterschiedliches Timing und Vorgehensweise erklären.

Infohotline rund um die Uhr

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat eine Telefonhotline, bei der man rund um die Uhr Infos zum Coronavirus und zur Impfung erhalten kann: 0800 555 621.