Cocktail
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Maske, Gastro, Treffen

Die derzeit gültigen Regeln

Mit 1. Juli hat Österreich eine ganze Reihe an Öffnungsschritten durchgeführt. Die nunmehr gültigen Regeln brachten umfassende Lockerungen bei Veranstaltungen, in der (Nacht-)Gastronomie und bei privaten Treffen, ebenso bei der Maskenpflicht.

Gastronomie, Treffen, Freizeit, Betriebe

  • Die vorgezogene Sperrstunde ist abgeschafft.
  • Die Nachtgastronomie ist wieder geöffnet. Die Auslastung von Lokalen, in denen vorwiegend stehend konsumiert wird, ist bis 22. Juli auf 75 Prozent beschränkt.
  • In der Gastronomie gibt es keine Maskenpflicht mehr.
  • Die Kontaktbeschränkungen und die Abstandsregeln sind aufgehoben.
  • Es gibt keine Beschränkung der Personenzahl pro Quadratmeter mehr.

Veranstaltungen

  • Bei Großveranstaltungen gibt es keine Kapazitätsgrenzen mehr.
  • Es gibt keine Maskenpflicht bei Veranstaltungen.
  • Ab 100 Personen gilt eine Anzeigepflicht.
  • Ab 500 Personen gilt eine Bewilligungspflicht.

Masken

  • Auch im Gesundheitsbereich und Pflegewesen reicht ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) – außer es wird von der Institution selbst eine schärfere Maßnahme vorgeschrieben. Ein Ende dieser Maßnahme wurde vorläufig nicht in Aussicht gestellt.
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Handel und Museen ist seit 1. Juli ein MNS ausreichend.
  • Auch bei körpernahen Dienstleistungen entfällt die Maskenpflicht.
  • Ab dem 22. Juli braucht es den MNS nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften für den täglichen Bedarf.

„3-G-Regel“

Basis für die Lockerungen bleibt die „3-G-Regel“ („getestet, geimpft, genesen“). Ein Nachweis über den Gesundheitsstatus muss beim Eintritt in folgende Bereiche vorgewiesen werden. Dort bleibt auch die Kontaktnachverfolgung vorgeschrieben:

  • Gastronomie
  • Tourismus
  • Freizeiteinrichtungen
  • Kulturbetriebe (ausgenommen Museen, Archive, Bibliotheken)
  • Sportstätten
  • Schulen
  • Veranstaltungen (ab 100 Personen)
  • Fach- und Publikumsmessen, Kongresse
  • Reisebusse
  • Ausflugsschiffe
  • Zusammenkünfte mit mehr als 100 Personen
  • Gesundheitsbereich
  • Einen Sonderfall stellt ab 22. Juli die Nachtgastronomie dar. In Diskotheken und Clubs bekommt nur Einlass, wer entweder geimpft oder PCR-getestet ist. Genesen zu sein, reicht nicht aus.
  • Generell sind Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr von der Nachweispflicht ausgenommen. Eine Ausnahme bildet Wien, wo auch alle Kinder ab sechs Jahren einen Testnachweis benötigen.
  • Wien verschärfte überdies die Regeln für Antigen-Tests. Sie gelten nur noch als „Eintrittstest“, wenn sie unter Aufsicht in einer Apotheke oder Teststraße durchgeführt werden. Die „Wohnzimmertests“ sind somit in der Bundeshauptstadt nicht mehr gültig.