Grüner Pass auf einem Smartphone
ORF.at/Christian Öser
Genesen, geimpft, getestet

So funktioniert der „Grüne Pass“

Mit dem „Grünen Pass“ kann man digital oder per Ausdruck nachweisen, dass man entweder genesen, geimpft oder getestet ist. Er gilt als Zutrittszertifikat in Bereichen, wo etwa 3-G gilt, wie in Krankenhäusern oder Alters- und Pflegeheimen.

Der „Grüne Pass“ beinhaltet Nachweise („Zertifikate“) über Impfungen, Genesungen und Tests. Zertifikate mit einem entsprechenden EU-konformen QR-Code können entweder digital, direkt in der App oder als Ausdruck mit einem Lichtbildausweis vorgezeigt werden.

Ab 23. August ist für einen 3-G-Nachweis die Kombination aus Impfung und Genesung nicht mehr ausreichend. Für eine Grundimmunisierung sind nun einheitlich drei Stiche nötig. Unverändert ist eine Genesung weiter sechs Monate gültig, sie ersetzt aber keine Impfung mehr.

Bei Impfungen in Österreich wird das entsprechende Zertifikat automatisch und EU-konform über den „Grünen Pass“ zur Verfügung gestellt. Man kann sich die Bestätigung aber auch bei qualifizierten Stellen wie Impfstellen ausdrucken lassen. Beim dritten Stich ist das Zertifikat mittlerweile ab Impfdatum für 365 Tage gültig.

Wie man zum „Grünen Pass“ kommt

Auf Gesundheit.gv.at sind Infos und Links zum „Grünen Pass“ sowie zu den jeweiligen Zertifikaten zu finden. Die App für Smartphones ist in den jeweiligen App-Story verfügbar.

Telefonisch ist die AGES-Hotline zu Fragen zum „Grünen Pass“ rund um die Uhr gratis erreichbar unter 0800 555 621 – auch falls Daten nicht stimmen.

Auch der Eintrag der Impfung in den papiernen Impfpass oder ein Impfkärtchen sind grundsätzlich als Nachweis für eine Impfung ausreichend. Wer ins Ausland reist, ist aber mit dem QR-Code wohl auf der sicheren Seite, da damit sowohl Sprach- als auch Anerkennungsprobleme ausgeschlossen sein sollten.