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Lebenshilfe fordert Unterstützung für Menschen mit Behinderungen in der Ukraine

Menschen mit Behinderungen in der Ukraine sind gerade besonders stark bedroht. In der Ukraine ist zurzeit Krieg. Laut einem Bericht sind tausende Menschen auf der Flucht. Viele Menschen suchen Schutz in Kellern oder anderen Schutz-Orten. Für Menschen mit Behinderungen ist das aber oft nicht möglich. Viele können auch gar nicht fliehen. Die Lebenshilfe fordert deshalb die Politik und Hilfsorganisationen weltweit dazu auf, Menschen mit Behinderungen in der Ukraine besser zu unterstützen.

Rollstuhl in verlassener Gegend
Getty Images/Brian Rome

Fehlender Zugang zu Schutz-Orten

Die meisten Menschen mit Behinderungen sind Gefahren wie Luft-Angriffen hilflos ausgesetzt. Sie finden nämlich oft keinen Schutz. Der Grund dafür ist, dass viele Schutz-Orte nicht barrierefrei sind. Barrierefreiheit heißt, dass etwas leicht und einfach für alle Menschen zugänglich ist. Es soll mehr barrierefreie Schutz-Orte für Menschen mit Behinderungen geben. Das fordert Markus Neuherz von der Lebenshilfe. Menschen mit Behinderungen brauchen bei der Flucht auch oft mehr Zeit und andere Flucht-Wege. Menschen, die fliehen können, sollen außerdem registriert werden. So kann man sie auf der Flucht besser unterstützen.

Gezielte Unterstützung vor Ort

Viele Menschen mit Behinderungen haben gar nicht die Möglichkeit zu fliehen. Diese Menschen müssen dann vor Ort unterstützt werden, sagt Markus Neuherz. Sie müssen betreut werden und mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden. Bei der Unterstützung muss außerdem auf alle Arten von Behinderungen geachtet werden. Menschen mit körperlichen Behinderungen brauchen zum Beispiel andere Hilfen, als Menschen mit psychischen Erkrankungen. Es ist wichtig, dass die Behörden wissen, was gebraucht wird. Die Lebenshilfe fordert deshalb Regierungen und Behörden dringend dazu auf, diese Informationen zu sammeln.