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Gedenken an Lawinenopfer in Galtür

Am 23. Februar 1999 hat es eine der schlimmsten Lawinen in der Geschichte Österreichs gegeben. In Galtür in Tirol starben damals 31 Menschen, nur einen Tag später starben weitere 7 Menschen durch eine Lawine im benachbarten Valzur. Vor der riesigen Lawine in Galtür gab es wochenlang starke Schneefälle. Die Lawine erreichte eine Geschwindigkeit von über 200 km/h. 11 Häuser wurden damals zum Teil mitgerissen.

Auf dem Foto sieht man von der Lawine zerstörte und verschüttete Häuser in Galtür.
APA/HBF/MINICH

Die Einwohner und Urlauber waren bis zum nächsten Morgen auf sich gestellt. Ein Schneesturm verhinderte nämlich den Start von Bundesheer-Hubschraubern mit Hilfsmannschaften.

Erklärung: Lawine

Lawinen bestehen aus Schnee. Wenn der Schnee nicht fest am Berg liegen bleibt, dann kann er in großen Massen abrutschen. Solche großen Schneemassen nennt man Lawinen. Sie können sehr schnell werden und alles mitreißen. Lawinen können sogar Bäume umknicken oder Häuser zerstören. Für Menschen sind Lawinen sehr gefährlich.