Ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskiy
Reuters/Ukrainian Presidential Press Service
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Selenski ordnet Generalmobilmachung an

Die Ukraine ordnet einem Agenturbericht zufolge die Generalmobilmachung der Bevölkerung an. Präsident Wolodymyr Selenski habe ein entsprechendes Dekret unterzeichnet, meldete Interfax Ukraine am späten Donnerstagabend. Nachdem Russland in der Nacht auf Donnerstag einen Großangriff auf die Ukraine gestartet hat, wird der Ukraine zufolge nun fast im ganzen Land gekämpft. Stundenlange Gefechte wüteten auch auf dem Gebiet des zerstörten Atomreaktors von Tschernobyl. Am Abend gab Kiew bekannt, die Kontrolle über die Sperrzone und alle Anlagen des AKW verloren zu haben.

Online seit 24. Februar 2022, 4.39 Uhr
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Selenski: 137 Tote nach erstem Tag der Kämpfe

Durch den russischen Einmarsch sind auf ukrainischer Seite laut Präsident Wolodymyr Selenski mehr als 130 Menschen getötet worden. „Heute haben wir 137 unserer Helden, unserer Bürger verloren. Militär und Zivilisten“, sagt Selenski in einer Videoansprache. Außerdem seien 316 Menschen bei den Gefechten verletzt worden.

In der Ansprache beklagt Selenski auch mangelnde internationale Unterstützung. „Wer ist bereit, mit uns zu kämpfen? Ich sehe niemanden“, sagt er. „Wer ist bereit, der Ukraine eine Garantie für die Mitgliedschaft in der NATO zu geben?“, fragt er mit Verweis auf einen der Hauptstreitpunkte im Ukraine-Konflikt. „Jeder hat Angst.“

Solidarität mit Ukraine per Beleuchtung

Bauwerke leuchten europaweit in Blau-Gelb

In zahlreichen europäischen Städten sind Gebäude in der Nacht in den Farben der ukrainischen Flagge beleuchtet worden. Beispielsweise am Sitz der Europäischen Kommission in Brüssel, der Burg in Bratislava, dem Rathaus von Sarajevo und dem britischen Regierungssitz in der Londoner Downing Street 10 wurde der Ukraine gedacht.

Männer zwischen 18 und 60 dürfen Ukraine nicht verlassen

Aufgrund des verhängten Ausnahmezustandes dürfen nach ukrainischen Behördenangaben männliche Staatsbürger im Alter von 18 bis 60 Jahren das Land nicht verlassen. Man werde sie nicht über die Landesgrenze lassen, teilt der Leiter der ukrainischen Zollbehörde in Lwiw auf Facebook mit. Er bittet die Menschen, keine Panik zu verbreiten und nicht zu versuchen, eigenständig die Landesgrenze zu überqueren.

UNO: Rund 100.000 Menschen in der Ukraine auf der Flucht

Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine sind nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR rund 100.000 Menschen in dem Land auf der Flucht. Mehrere tausend Menschen seien zudem bereits aus dem Land geflüchtet, sagt UNHCR-Sprecherin Shabia Mantoo.

„Wir können noch keine genauen Zahlen bestätigen, aber es ist klar, dass es erhebliche Bewegungen innerhalb des Landes und einige Bewegungen über die Grenzen hinweg gegeben hat“, so Mantoo.

Frau auf einem Bahnhof in Kiew
AP/Emilio Morenatti

Putin telefoniert mit Macron

Russlands Staatschef Wladimir Putin hat mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron telefoniert. Es hat laut Kreml einen „ernsthaften und offenen Meinungsaustausch über die Lage in der Ukraine“ gegeben. Putin habe ausführlich seine Gründe für den Einmarsch erläutert, hieß es in der Mitteilung.

Macron ist der erste westliche Politiker, der mit Putin nach dessen international scharf kritisierten Einsatzbefehl sprach. Die Initiative für das Telefonat sei von Paris ausgegangen.

EU-Gipfel stimmt neuen Sanktionen gegen Russland zu

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben bei einem Sondergipfel einem umfangreichen Sanktionspaket gegen Russland zugestimmt. Die Strafmaßnahmen betreffen unter anderem die Bereiche Energie, Finanzen und Transport. Zudem soll es Exportkontrollen für bestimmte Produkte sowie Einschränkungen bei der Visapolitik geben.

IAEA fordert Sicherheit für Tschernobyl und ukrainische AKWs

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat äußerst besorgt auf die Eroberung des ehemaligen ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl durch russisches Militär reagiert. Die Sicherheit im Unfallreaktor müsse unbedingt gewährleistet bleiben, sagt IAEA-Chef Rafael Grossi am Donnerstagabend. Laut ukrainischen Behörden sei bisher an Ort und Stelle nichts zerstört worden.

Das Unglück von Tschernobyl am 26. April 1986 gilt als die größte Katastrophe in der zivilen Nutzung der Atomkraft. Im vergangenen Sommer war ein neues Atommüllzwischenlager in der radioaktiv verseuchten Sperrzone um Tschernobyl eingeweiht worden. Zusätzlich sind derzeit in der Ukraine 15 Atomreaktoren zur Energiegewinnung in Betrieb.

Bericht: Tote bei Absturz von Militärflugzeug in Russland

Ein russisches Militärtransportflugzeug ist nach Angaben der Agentur Interfax in der russischen Region Woronesch abgestürzt. Die Besatzung an Bord der Maschine vom Typ AN-26 sei ums Leben gekommen, berichtete die russische Agentur unter Berufung auf Militärbeamte. Der Unfall könne durch ein technisches Versagen verursacht worden sein, heißt es.

Biden: Plane kein Gespräch mit Putin

US-Präsident Joe Biden plant kein direktes Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. „Ich plane nicht, mit Putin zu reden“, sagt Biden bei einer Ansprache. Biden bezeichnete Russlands Angriff auf die Ukraine als großen Fehler Moskaus: „Putins Aggression gegen die Ukraine wird Russland am Ende teuer zu stehen kommen, wirtschaftlich und strategisch.“ Er betonte: „Diese Aggression kann nicht unbeantwortet bleiben.“

Geheimdienst: Russland hat vollständige Lufthoheit über Ukraine

Russland hat bei seinem Großangriff auf die Ukraine nach Angaben eines westlichen Geheimdienstvertreters die „vollständige Lufthoheit“ über die Ukraine erlangt. Die Ukraine verfüge nun über keinerlei Luftabwehrkapazitäten mehr, sagt der Geheimdienstvertreter in Brüssel gegenüber der dpa. Nun wolle die russische Armee eine „überwältigende Macht“ rund um die Hauptstadt Kiew zusammenziehen.

Nehammer: SWIFT „derzeit kein Thema“

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) bestätigt, dass der Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungssystem SWIFT kein Thema beim EU-Sondergipfel sein wird. SWIFT sei „derzeit in den Vorschlägen kein Thema“, so Nehammer vor Beginn des Gipfels in Brüssel. „Die Aussetzung von SWIFT würde weniger die Russische Föderation als die Europäische Union treffen“, so der Bundeskanzler.

Russland habe zum einen ein eigenes Zahlungssystem und würde bei einem Ausschluss sofort auf chinesische Zahlungssysteme umsteigen. Einen Ausschluss Russlands vom internationalen Zahlungssystem SWIFT als Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine hatten die baltischen Staaten und die Ukraine gefordert.

USA verlegen weitere Soldaten nach Deutschland

Die US-Regierung verlegt nach Russlands Angriff auf die Ukraine weitere Streitkräfte nach Europa. „Jetzt genehmige ich die Entsendung zusätzlicher US-Streitkräfte nach Deutschland als Teil der NATO-Reaktion“, sagt US-Präsident Joe Biden in Washington. Laut Pentagon sollen 7.000 Soldaten zusätzlich nach Deutschland gehen.

Biden kündigt weitere „harte“ Sanktionen an

US-Präsident Joe Biden kündigt weitere „harte Sanktionen“ gegen Russland an. Die Maßnahmen werden das russische Finanzsystem hart und über Exportkontrollen auch den Technologiesektor treffen, so Biden im Weißen Haus. Die VTB Bank und weitere russische Kreditinstitute würden vom US-Finanzmarkt und von Geschäften in US-Dollar ausgeschlossen.

Biden kündigt weitere „harte“ Sanktionen an

OSZE zieht vorübergehend alle Beobachter aus Ukraine ab

Wegen der sich verschlechternden Sicherheitslage zieht die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vorübergehend ihre Beobachter aus der Ukraine ab. Das gibt OSZE-Generalsekretärin Helga Schmid bekannt.

Van der Bellen: Schwarzer Tag für Europa

Mit eindringlichen Worten hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen in einer Fernsehansprache zum Frieden aufgerufen. „Heute ist ein schwarzer Tag für Europa. Es ist aber vor allem ein schwarzer Tag für den Frieden. Und ein noch viel schwärzerer Tag für die Menschen in der Ukraine.“

Die Europäische Union stehe geschlossen an der Seite der Ukraine. „Wir werden Gewalt nicht mit Gewalt beantworten, aber wir werden gemeinsam entschlossene Maßnahmen treffen, um klarzustellen, dass wir diese Aggression nicht tolerieren. Dass wir das so nicht hinnehmen“, sagt der Bundespräsident, der zugleich „alle Beteiligten zur Besonnenheit“ aufruft. Jeder Schritt, der nun folge, sei wohl zu bedenken.

„Wir müssen gemeinsam alles tun, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Wir müssen gemeinsam alles tun, um Menschenleben zu schützen“, unterstreicht Van der Bellen. „Es bricht mir das Herz, wenn ich an all die unschuldigen, unbeteiligten Menschen in der Ukraine denke. An die Kinder, die Mütter, die Väter, an alle, die einfach nur in Frieden leben wollen und die es jetzt am härtesten trifft.“

Alexander Van der Bellen
APA/BUNDESHEER

Bürgerrechtler: Über 850 Festnahmen bei Demos in Russland

Bei Antikriegsdemonstrationen in zahlreichen russischen Städten gegen den Einmarsch ins Nachbarland Ukraine sind nach Angaben von Bürgerrechtlern mehr als 850 Menschen festgenommen worden.

Das Bürgerrechtsportal Owd-Info registriert bisher in etwa 44 russischen Städten Proteste – trotz eines verhängten Demonstrationsverbots und angedrohten harten Strafen.

Zahlreiche Festnahmen bei Antikriegsdemos

Zahlreiche Ukrainer flüchten ins Ausland

Viele Ukrainer flüchten ins Ausland

Mit dem Auto oder zu Fuß überqueren zahlreiche ukrainische Familien die Grenzen zu Rumänien und Polen, um sich vor dem Angriff Russlands in Sicherheit zu bringen.

G-7 beschließen „verheerendes“ Sanktionspaket

Die G-7-Staaten haben nach Angaben von US-Präsident Joe Biden ein „verheerendes Paket an Sanktionen“ und anderen wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Russland beschlossen. Darauf habe man sich in der Schalte der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten westlichen Industriestaaten geeinigt.

Kiew: Russland hat die Kontrolle über Tschernobyl übernommen

Russland hat nach ukrainischen Angaben das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl erobert. „Leider muss ich mitteilen, dass die Zone um Tschernobyl, die sogenannte Sperrzone, und alle Anlagen des Atomkraftwerks Tschernobyl unter der Kontrolle bewaffneter russischer Gruppen sind“, sagt der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal nach Angaben der Agentur Unian. Die ukrainische Hauptstadt Kiew liegt nur knapp 70 Kilometer entfernt. „Dies stellt heute eine der ernsthaftesten Bedrohungen für Europa dar.“ Ähnliches meldet die Rechercheplattform Bellingcat via Twitter.

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 war das bis dahin schwerste Atomunglück der Welt; 36 Jahre später ist das Gebiet in weitem Umkreis noch immer radioaktiv verseucht.

GB will russische Banken von Finanzmarkt drängen

Der britische Premierminister Boris Johnson kündigt weitreichende Sanktionen für russische Banken in Großbritannien an. Man werde Russland nun „Tag für Tag, Woche für Woche“ ein Stück weiter aus der globalen Wirtschaft drängen, sagt Johnson im Londoner Unterhaus. Außerdem soll das Vermögen von 100 weiteren Personen und Institutionen im Vereinigten Königreich eingefroren werden. Die russische Staatsfluglinie Aeroflot soll mit ihren Maschinen nicht mehr in Großbritannien landen dürfen.

Diplomatische Kreise – Mariupol unter schwerem Beschuss

Die Hafenstadt Mariupol liegt nach Angaben von Diplomaten unter schwerem Beschuss. Es seien Hunderte Explosionen registriert worden. Die Stadt mit über 400.000 Einwohnern liegt zwischen den Separatistengebieten im Osten der Ukraine und der 2014 annektierten Halbinsel Krim.

Grafik zum russischen Angriff auf die Ukraine
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: NYT

Nehammer beruft Nationalen Sicherheitsrat ein

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) will den Nationalen Sicherheitsrat für morgen Mittag einberufen. „Die Situation in der Ukraine verschärft sich zunehmend. Es gibt nun erste Berichte, dass russische Panzer auch in Richtung Kiew rollen.“ Die Lage in der Ukraine sei extrem besorgniserregend. „Aus diesem Grund habe ich für morgen eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates einberufen. Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, als Fraktionen unterschiedlicher Parteien aufzutreten, sondern als geeintes Österreich in einer geeinten Europäischen Union. Denn es geht um nicht weniger als den Frieden auf unserem Kontinent“, so Nehammer.

Scholz: Werden alle NATO-Partner verteidigen

Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die russischen Angriffe in einer TV-Ansprache erneut verurteilt. „Putin wird nicht gewinnen“, so Scholz. Allein verantwortlich für die Angriffe sei Putin: „Er und nicht das russische Volk hat sich für diesen Krieg entschieden. Er allein trägt dafür die Verantwortung. Dieser Krieg ist Putins Krieg.“

Scholz hat zudem den Beistand Deutschlands für alle NATO-Partner im Falle eines Angriffs Russlands bekräftigt.

Menschen suchen Schutz in Metrostationen

Menschen suchen Schutz in Metrostationen

In Charkiw suchen Menschen in Metrostationen Schutz gegen mögliche Luftangriffe durch Russland.

ÖSV entsendet keine Sportler nach Russland oder Ukraine

Das Präsidium des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) hat in einer Dringlichkeitssitzung einstimmig den Beschluss gefasst, keine Athletinnen und Athleten mehr nach Russland oder in die Ukraine zu entsenden. Das Skicross-Team, das sich derzeit in Sunny Valley in Russland aufhält, werde umgehend nach Österreich geholt.

Die an diesem Wochenende angesetzten zwei Weltcup-Veranstaltungen des Internationalen Skiverbandes (FIS) in Russland sollen ungeachtet des Einmarsches russischer Truppen in die Ukraine aber stattfinden.

Putin: Angriff auf Ukraine als „notwendige Maßnahme“

Putin bezeichnet den Einmarsch ins Nachbarland als „notwendig“: „Damit das verständlich ist: Das, was passiert, ist eine notwendige Maßnahme“, sagt Putin bei einem Treffen mit russischen Wirtschaftsvertretern, das in Ausschnitten im Staatsfernsehen gezeigt wird. „Uns wurden einfach keinerlei Chancen gelassen, anders aufzutreten.“

Putin betont auch: „Wir können die geopolitischen Risiken nicht vollständig vorhersagen.“ Die Verhängung neuer Sanktionen sei erwartet worden. Russland bleibe aber Teil der Weltwirtschaft. Es werde dieses System nicht beschädigen. Zugleich warnt der Kreml-Chef „unsere Partner“ davor, Russland wirtschaftlich zu isolieren.

Vladimir Putin
APA/AFP/Sputnik/Alexey Nikosky

OSZE untersagt Mitarbeitern Postings zum Krieg

Die Generalsekretärin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Helga Schmid, hat alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der OSZE aufgefordert, nichts über den Ukraine-Krieg in sozialen Netzwerken zu schreiben. Begründet wird die Aufforderung mit der Sicherheit von Mitarbeitern in der Ukraine.

„Um die Sicherheit von unseren Kollegen (in der Ukraine, Anm.) zu gewährleisten, ersuche ich Sie, auf direkte sowie indirekte Kommentare oder Bezugnahmen auf dieses Thema zu verzichten“, so Schmid. Das gelte auch für Status-Updates auf Facebook, Twitter, LinkedIn und so weiter.

Explosionen in russischer Grenzregion zu Ukraine

In der russischen Region Belgorod in der Nähe der ukrainischen Grenze sind mehrere Explosionen zu hören. Russische Ermittler sprechen von einem Beschuss von der Ukraine aus. Drei Menschen seien dabei verletzt worden.

Derzeit kommt Gas aus Russland nach Österreich

Trotz des Einmarsches liefert Russland derzeit Gas nach Österreich. Das teilt Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) nach einem Treffen mit Experten und Expertinnen der E-Control, der Energieagentur sowie des Ministeriums mit. Aber selbst wenn es keine Gaslieferungen mehr gäbe, würden die Gasvorräte ohne staatliche Eingriffe im Land bei einem durchschnittlichen Winter bis Ende April, bei einem sehr kalten Winter bis Ende März reichen, so Gewessler.

Sollte es mit der Versorgung eng werden, könnten über die im Energielenkungsgesetz vorgesehenen Mechanismen auch staatliche Eingriffe zur Sicherstellung der Versorgung der österreichischen Haushalte eingeleitet werden.

G-7: „Ernste Bedrohung“ der internationalen Ordnung

Die G-7-Staaten verurteilen den russischen Angriff als „ernste Bedrohung“ für die internationale Ordnung. Der „nicht provozierte und völlig ungerechtfertigte Angriff“ Russlands auf die Ukraine verändere „die transatlantische Sicherheitslage grundlegend“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs der Staatengruppe. Sie warnen darin auch vor Auswirkungen der Krise „weit über Europa“ hinaus.

Emmanuel Macron in einer Videokonferenz mit den G7-Staaten
APA/AP/AFP/Ludovic Marin
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