LUM!X und Pia Maria (Österreich)
EBU/Corinne Cumming
Liveticker

Song Contest: Österreich ist ausgeschieden

Mit dem ersten Semifinale ist am Abend der 66. Eurovision Song Contest in Turin gestartet. Mit dabei waren auch das österreichische Duo LUM!X feat. Pia Maria mit dem Song „Halo“. Sie sind gegen die Kandidatinnen und Kandidaten aus 16 weiteren Teilnehmerländern angetreten, mussten sich aber geschlagen geben.

Online seit 10. Mai 2022, 20.41 Uhr
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Buona sera

Es ist Mai, der Frühling ist da, Politiker treten zurück – das kann nur eines heißen: Der Song Contest steht vor der Tür! Und zwar vor der Tür der Mehrzweckhalle Pala Alpitour in Turin.

Zufall?

Wir glauben nicht. FM4 ist etwas Großem auf der Spur!

Eines ergibt das Nächste

Wir erinnern uns dunkel: Im Vorjahr gewannen die italienischen Rocker Maneskin den Bewerb. Darum darf/muss heuer Italien ran.

Piep, Piep, Teletwitter

Mitmachen kann man auch wieder bei Teletwitter: Einfach den Hashtag „#ESCORF“ auf Twitter mitposten, die besten Tweets werden vom Teletwitter-Team ausgewählt und während der TV-Übertragungen auf der Teletext-Seite 780 eingeblendet. Und vielleicht auch hier. Da muss man sich aber besonders anstrengen.

Ein Blick in die (noch leere) Halle

Der Green Room wird diesmal seinem Namen wirklich gerecht:

Europäischer Kulturimperialismus?

Bevor es hier richtig losgeht: In den vergangenen Wochen ging übrigens der erste American Song Contest über die Bühne – mit freundlicher Anregung des Song-Contest-Veranstalters EBU (Europäische Rundfunkunion). Gewonnen hat die in Südkorea lebende K-Pop-Sängerin AleXa für Oklahoma mit dem Song „Wonderland“. Der Erfolg der ganzen Veranstaltung war, nun ja, überschaubar.

Pyro! Pyro! Pyro!

Mit „The Sound of Beauty“ geht das erste Semifinale los. Das Geräusch der Schönheit – übrigens auch das Motto des heurigen Bewerbs. Die RAI hat wirklich alle ihre Showtänzerinnen heute nach Turin geschickt. Und die haben wirklich noch viele.

Drei für drei Abende

Durch die Liveshows führen der italienische Moderator Alessandro Cattelan, die italienische Sängerin Laura Pausini und Mika. Der ist eigentlich britischer Popstar, was er mit dem Song Contest zu tun hat, weiß man nicht so genau. Aber er kann jedenfalls englisch.

ESC-Moderatorinnen Laura Pausini, Alessandro Cattelan und Mika
ORF

Laura Pausinis Kleid sorgt für Gesprächsstoff auf Twitter

Es wird – einigermaßen – spannend

Spannend wird es auch für Österreich schon heute. LUM!X und Sängerin Pia Maria gehen mit Startnummer 13 an den Start und versuchen, einen Platz im Finale zu ergattern. Spoiler: Leicht wird das nicht – mehr dazu in news.ORF.at.

Hier die Startreihenfolge für optisch Orientierte:

Die Nummern für das Voting schon jetzt

Aus Österreich kann man heute mitstimmen – aber halt nicht für Österreich…

Liste mit den Nummern der Kandidaten für das Voting
ORF

Na bravo!

Kaum geht es los, steht schon eine Frau underdressed auf der Bühne und brüllt. Ronela Hajati aus Albanien besingt ihr „Sekret“. Hm. Die gute Nachricht: Es ist der einzige Ethnodance-Stampfer des Abends.

Ronela Hajati (Albanien)
EBU/Andres Putting

Haare sind Ronelas Thema:

Frau mit Vampirzähnen und Haaren an einem Stock
Screenshot Youtube
Im offiziellen Musikvideo trocknet sie sie auf einer Stange

Hairycopter!

Twitter ist nur Semi-begeistert

Greenwashing

Irgendwelche gut gelaunten Männer in bunten Anzügen kommen immer. Heute: Citi Zeni aus Lettland mit „Eat Your Salad“.

Citi Zeni (Lettland)
EBU/Corinne Cumming

Da haben wir den Salat

Die Botschaft des Songs: Junge, vom Weltgeschehen vielleicht unbeeindruckte Männer sollten mehr Salat essen und Fahrrad fahren. Nicht aus ökologischen Gründen. Sondern weil sie damit bei Frauen eher landen können. Das ist entweder eine sehr zynische Herangehensweise an die Klimakrise. Oder eine sehr realistisch-pragmatische.

Und das Saxophonsolo haben sie sich vom Epic-Sax-Guy (Moldawien 2010 und 2017) ausgeborgt.

Apropos ausgeborgt

Monika Liu aus Litauen würde gern aus Frankreich kommen. Drum singt sie Chanson und trägt Mireille Mathieus Frisur.

Monika Liu (Litauen)
EBU/Nathan Reinds

Sehen auch andere so:

Was man nicht sehen kann

Das große, schwarze Ding im Hintergrund hätte eigentlich eine mobile kinetische Sonne sein sollen. Die funktionierte aber nie richtig, jetzt steht sie halt rum und kann nur leuchten. Für manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das ziemliches Pech, weil sie ihre Performance kurz vor der Show ändern mussten. Monika Liu will offenbar mit besonders wilder Pantomime davon ablenken.

Nach „Sentimentai“ kommt sentimental

Mit Beserlschlagzeug und Louis-Armstrong-Timbre will uns Marius Bear ermüden. Gelingt ihm sogar.

The Cure mal andersrum

Manchmal stürzen auch Flugzeuge vom Himmel. „Boys Do Cry“ – ja, da müssen auch Buben weinen.

Choose your fighter!

Der Schweizer Marius Bear vs. The Cure
Screenshot

Die Schweiz spaltet das Publikum

Crying at the discotheque

Apropos weinende Buben: Die Slowenen LPS haben sich mit ihren Plastrons hübsch gemacht, aber die Freundin tanzt in der „Disko“ trotzdem mit wem anderen.

LPS (Slowenien)
EBU/Andres Putting

Große Kugeln auf der Bühne – nie eine gute Idee!

Falsche Töne fallen auf

LPS steht für Last Pizza Slice

Auch irgendwie traurig. Alles traurig. Sehr traurig.

Schluss jetzt mit dem Kinderkram

Mit Startnummer sechs sind heuer die haushohen Favoriten dran: Kalush Orchestra aus der Ukraine. Politik hin oder her: Schon im Vorjahr landete die Ukraine mit einem untypischen Beitrag auf Platz fünf. Die Halle kocht jedenfalls.

Kalush Orchestra (Ukraine)
EBU/Corinne Cumming

Hat die IAEA heute Beobachterstatus?

Bildungsauftrag: Die Flöte heißt Sopilka und gehört zur Familie der Kernspaltflöten. Kein Scherz.

The Media is the Message

Ist der Zottelrock ganz rechts eine versteckte Botschaft an Deutschland?

Kalush Orchestra (Ukraine)
EBU/Corinne Cumming

Durchschnaufen

Eine kurze Pause, geht ja recht flott dahin. Gute Nachricht: Wir halten bei Startnummer sechs. Vielleicht weniger gute Nachricht: Elf kommen noch.

Rocken auf Rezept

Intelligent Music Project aus Bulgarien ist eine Rockband, aber eigentlich mehr eine Idee – ausgedacht von einem Arzt und Philantropen, der auch den Song „Intention“ geschrieben hat. Bis zum Ende gedacht ist das aber nicht, auch der Bandname ist kontrafaktisch.

Intelligent Music Project (Bulgarien)
EBU/Andres Putting

Und Twitter schon wieder nicht begeistert

Poser!

Wir sehen hier jedes blöde Klischee der letzten 50 Jahre Long-Hair-Soft-Metal-Classic-Rock-Geschichte. Der Chilene Ronny Romero singt auch für jede Band, die nicht bei drei auf dem Baum ist.

Uuu, Aaa: Es wird tief!

Eigentlich ist es eine belgische Spezialität, apathisch-depressive Jugendliche zum Song Contest zu schicken. Heuer übernimmt das das Nachbarland. Die Sängerin Stien den Hollander nennt sich nach der Mühlviertler Schnellstraße S10 (LUM!X, kennst du, oder?) und singt über die Tiefe – „De diepte“.

S10 (Niederlande)
EBU/Nathan Reinds

Bauchfrei – immer eine schwierige Sache

Dadadadadadadada

Ja, Trauer macht oft sprachlos. Auch auf Niederländisch.

Zug fährt ab!

Beileid an die KollegInnen von Radio und Fernsehen, die jetzt den Bandnamen der Moldawier aussprechen müssen: Zdob si Zdub & Fratii Advahov mit „Trenuletul“.

Zdob si Zdub & Fratii Advahov (Moldawien)
EBU/Corinne Cumming

Das Lied verliert leider extrem mit der Performance – verglichen mit dem offiziellen Musikvideo, das wirklich charmant gemacht ist. Das ist vielleicht ageistisch. Aber Männer im besten Alter sollten nicht in der Kinderabteilung Gewand kaufen.

Alles nur Fassade?

Im Lied geht es um eine Zugfahrt von Chisinau nach Bukarest. Soweit so unauffällig, oder? Der Song stellt infrage, ob das jetzt ein oder zwei Länder sind. Wenn man weiß, dass Russland dem NATO-Staat Rumänien unterstellt, sich Moldawien unter den Nagel reißen zu wollen, wird’s pikant. Und dann auch noch „Hey ho, let’s go“ – der Ramones-Slogan aus „Blitzkrieg Bop“!

Vermissung auf Portugiesisch

Bevor hier noch richtig Stimmung aufkommt aber wieder zurück zur traurigen Jugend. Maro aus Portugal singt „Saudade, saudade“ – das kann man nicht übersetzen, weil es diese Art des Weltschmerzes woanders angeblich gar nicht gibt. Abwarten, Griechenland kommt auch noch.

Maro (Portugal)
EBU/Andres Putting

Der Wunsch nach etwas Flotterem kommt auf

Geteiltes Leid

Maro hat sich vier Freundinnen zum Klatschkreis eingeladen.

Bild-Ton-Schere

Zu Mia Dimsic aus Kroatien fällt einem schnell der eine oder andere Vergleich ein. Katie Melua, Taylor Swift, … Das Konzept Singer-Songwriter unterstreicht sie stilsicher mit Gitarre. Bei Outfit und Rahmenprogramm hat aber ganz offenkundig irgendwer eine andere Idee.

Schuldig!

In „Guilty Pleasure“ singt Mia Dimsic über eine heimliche Affäre – danke Fernsehballett für den subtilen Hinweis! Ein Song, der zumindest akustisch niemandem weh tut. Wobei: Die Bühne weint schon die ganze Zeit in Strömen!

Bangles – Danish Edition

Dänischer Rundfunk: „Sollen wir eine Ballade oder eine Rocknummer nach Turin schicken?“ Reddi: „Ja!“ Die vier Frauen verstehen sich als Punkband, da muss auch ein Missverständnis vorliegen.

Reddi (Dänemark)
EBU/Andres Putting

Choose your fighter

Reddi aus Dänemark vs. die Eiskönigin
Screenshot

Rock als tote Hose

Auch hier zeigt sich: Der Versuch, nach dem Maneskin-Sieg letztes Jahr heuer auch mit Rock zu punkten, geht ziemlich in die Hose.

Kurze Pause

Im Studio wird die Deko für Österreich aufgebaut – die Spannung steigt!

Daumen drücken

LUM!X und Pia Maria haben sich einen besonders großen Heiligenschein („Halo“) auf die Bühne gestellt. Möge er ihnen Erleuchtung bringen!

LUM!X feat. Pia Maria
EBU/Nathan Reinds

Viel Text, wenig Zeit

Man weiß: Die Streaming-Zugriffe und TikTok-Likes für den österreichischen Beitrag sind top. Wie ein Livepublikum, Jurys und Fernsehzuschauer reagieren, sind ein paar andere Paar Schuhe. Wird man dann am Ende sehen. Die Halle tobt, soweit man sieht!

Es gibt Assoziationen…

Even cowgirls get the country

Die isländischen Schwestern Sigar, Beta und Elin machten früher House-Musik, jetzt Hausmusik auf amerikanisch, aber isländisch gesungen. Im Text von „Med haekkandi sol“ geht es wahrscheinlich darum, dass sie ihre Islandpferde (sag nie Ponys zu ihnen!) suchen.

Systur (Island)
EBU/Andres Putting

RIP

Man muss schon sagen: Das hat ähnlich viel Esprit wie June Carter Cash. Also June Carter Cash heute (+ 2013).

Ähnlichkeiten?

Lieber gemeinsam sterben, als trennen. Uff.

Für Griechenland singt Amanda Georgiadis Tenfjord „Die Together“. Das meint sie ernst. Todernst. Wo sind die Zeiten, in denen es beim Song Contest um Blumen, ein bisschen Frieden und Euphoria ging?

Amanda Georgiadi Tenfjord (Griechenland)
EBU/Corinne Cumming

Empty chairs and empty tables

Der Halbnorwegerin werden sehr gute Chancen eingeräumt, obwohl das Bühnenbild eher unaufgeräumt ist. Da hat ein Sesselkreis ein böses Ende genommen. Aber irgendwie gefällt das vielen.

Survival-Tipps

Subwoolfer aus Norwegen haben die richtige Antwort in Sachen Überlebenshilfe. Gib dem Wolf eine Banane, dann frisst er die Großmutter nicht. So einfach kann das Leben sein!

Subwoolfer (Norwegen)
NRK

Tanzen wie der Wolf

Wer am Samstag mit coolen Dance-Moves seine ganze Song-Contest-Party beeindrucken will, dem wird hier geholfen:

Yellow Mellow?

Man darf sagen: Das hat gesessen.

What does the fox say?

Wir wetten um einen Bananenshake, dass die beiden Herren in Wahrheit Ylvis sind.

Zwei Männer in einem Fuchskostüm
Screenshot Youtube/Ylvis

Fast geschafft!

Fehlt nur noch Rosa Linn aus Armenien. „Snap“ – hat man auch schon einmal wo gehört. Und es geht – wieder einmal – um Trennungsschmerz. Topthema heuer.

Rosa Linn (Armenien)
EBU/Nathan Reinds

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Dass Armenien das erste Semifinale abschließt, ergibt schon Sinn: Das aufwendige Bühnenbild muss ja dann auch wieder verschwinden. Apropos verschwinden: Das war jetzt grad eben nicht die erste Gitarre, die plötzlich von alleine weitergespielt hat.

Hamsterkauf

Das Voting läuft

Liste mit den Nummern der Kandidaten für das Voting
ORF

Ab jetzt darf angerufen werden – nur nicht aus dem Inland für den österreichischen Beitrag. Wie immer an dieser Stelle der Aufruf an alle Urlauberinnen und Urlauber im Ausland: an die Telefone!

Geschafft

Jetzt wird abgestimmt und die Zeit bis zur Urteilsverkündung mit Schnelldurchläufen und Rahmenprogramm gefüllt.

Das Fazit ist durchwachsen

ORF.at-Service: Der Ultra-Schnelldurchlauf (ohne Ton freilich)

Das Voting ist beendet

Jetzt wird ausgezählt.

Nachholbedarf

In der Halle darf jetzt Diodato „Fai Rumore“ singen. Er hätte Italien 2020 beim Song Contest vertreten, der aber der Pandemie zum Opfer fiel. Andere Länder schickten die vorgesehenen Interpreten einfach 2021 mit neuen Songs. In Italien wird der Teilnehmer aber jährlich beim Sanremo-Festival neu gekürt. Maneskin machten 2021 das Rennen – der Rest ist Geschichte.

Kurzes Pauseninterview mit dem Nachwuchs

Malena aus Armenien hat letztes Jahr den Junior Eurovision Song Contest in Paris gewonnen – und darf in der TV-Werbepause auf der großen Bühne ein Interview geben. Das war ihr Siegerlied:

Kleiner Vorgeschmack

Wie es so üblich ist, müssen ja die „Big Five“, also Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien, sich nicht für’s Finale qualifizieren. Die Gastgeber auch nicht, die fallen aber heuer mit Italien ohnehin in die erste Kategorie. Sie dürfen aber in je einem Halbfinale ihr Lied kurz vorstellen. Immerhin.

Diabolische Bretonen

Nachdem das französische Liedgut ohnehin durch Litauen abgedeckt ist, füllt Frankreich heuer die Ethno-Lücke. Der Musiker Alvan und das Frauentrio Ahez aus der Bretagne treten an – und singen auf bretonisch darüber, im Wald mit dem Teufel zu tanzen.

Italien als Wiederholungstäter?

Italien legt es tatsächlich darauf an, den Song Contest noch ein zweites Mal hintereinander auszutragen. Denn Mahmood & Blanco rangieren mit „Brividi“ bei den Buchmachern unter den Top drei. Mahmood alleine war 2019 mit „Soldi“ schon Zweiter.

Unterdessen in der Ukraine

Aber jetzt zum ernsten Teil des Abends

Demnächst wird verkündet, wer am Samstag dabei ist – und wer nicht. Alles geht mit rechten Dingen zu, bestätigt der nette Herr von der EBU. Losgehen kann es.

Weiter ist: Die Schweiz

Schon die erste Überraschung!

Am Samstag dabei: Armenien

Rosa Linn darf sich freuen. Am Samstag kann sie nochmal in ihrem Papierzimmer sitzen…

Island ist auch weiter

Das wurde nicht erwartet.

Und: Litauen

Ähm. Aha.

Portugal

Quasi alle Schmachtfetzen im Finale!

Norwegen ist durch

Eh klar.

Griechenland ist im Finale

Die another day also für „Die Together“.

Ukraine ist im Finale

Das ist jetzt auch keine Überraschung.

Nur mehr zwei Plätze, es wird eng für Österreich

Die moldawische Zugreise geht auch weiter…

…bis ins Finale jedenfalls.

Und der letzte Finalplatz geht an die Niederlande

Zusammengefasst: Die versammelte Schlafwagenfraktion fährt weiter…

Damit ist Österreich leider ausgeschieden

Aus der Traum von LUM!X und Pia Maria vom großen Finale am Samstag. Wie viele Punkte das Duo von Jury und Publikum bekommen hat, wird erst nach dem Finale in der Nacht auf Sonntag verkündet.

Außerdem ausgeschieden sind

Albanien, Lettland, Slowenien, Bulgarien, Kroatien und Dänemark. Zumindest die fröhlichen Jungspunde aus Lettland und den einzigen Ethno-Dancekracher aus Albanien hatten eigentlich viele auf ihrer Finalrechnung.

Internationale Trauerbekundungen für Österreich

„Die Erfahrung war ein Wahnsinn“

Sie hätten sich ein anderes Ergebnis erwartet und erhofft, sagten LUM!X und Pia Maria in einer ersten Stellungnahme in der ZIB-Nacht. Es gehe ihnen gut und: „Die Erfahrung war ein Wahnsinn.“ LUM!X wertete den Auftritt dennoch als Erfolg: „Wir haben gesagt, wir wollen Spaß haben. Und haben so viel Spaß gehabt.“ Es bleibe vielleicht der Titel der „Sieger der Herzen“.

Die erste Reaktion von LUM!X und Pia Maria

Mit dem ersten Semifinale ist am Abend der 66. Eurovision Song Contest in Turin gestartet. Mit dabei war auch das österreichische Duo LUM!X feat. Pia Maria mit dem Song „Halo“.

15 von 25 Teilnehmerländern stehen fest

Jetzt stehen 15 von 25 Teilnehmerländern für den großen Finalabend am Samstag fest. Am Donnerstag (12. Mai) werden sich zehn weitere Nationen qualifizieren. Die 20 Ex-Halbfinalisten werden dann ergänzt um die „Big Five“ genannten größten Beitragszahler des Bewerbs: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. Alle 25 Nationen müssen sich dann vor den wieder erwarteten rund 120 Millionen Fernsehzuschauern beim Finale beweisen.

Buona notte

Für heute endet dieser Liveticker. Am Donnerstag geht es dann weiter – mit einem bunt gemischten Teilnehmerfeld und hoffentlich vielen Überraschungen. Das ORF.at-Livetickerteam verabschiedet sich bis dahin und wünscht eine gute Nacht (sollte kein Problem sein, nach den vielen Balladen).