NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und deutsche Außenministerin Annalena Baerbock
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Stoltenberg: „Ukraine kann diesen Krieg gewinnen“

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hält eine Niederlage Russlands im Krieg gegen die Ukraine für möglich. „Die Ukraine kann diesen Krieg gewinnen“, sagte der Norweger am Sonntag nach Beratungen der Außenminister der 30 Bündnisstaaten in Berlin. Der Krieg in der Ukraine verlaufe für Moskau nicht wie geplant.

Online seit 15. Mai 2022, 8.47 Uhr
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Gouverneur: Ukraine kontrolliert weiter zehn Prozent von Luhansk

Ungeachtet schwerer russischer Angriffe kontrolliert die ukrainische Armee Angaben des regionalen Gouverneurs zufolge weiter rund zehn Prozent des ostukrainischen Gebiets Luhansk. Insbesondere die Außenbezirke der Städte Rubischne, Sjewjerodonezk und Lyssytschansk hätten die Russen bisher nicht einnehmen können, teilt Serhij Hajdaj mit.

Moskau hat in der vergangenen Woche erklärt, dass prorussische Separatisten mit Hilfe der russischen Armee knapp elf Wochen nach Kriegsbeginn bis an die Verwaltungsgrenzen von Luhansk vorgedrungen seien. Hajdaj hat diese Aussagen damals als „Fantasie“ bezeichnet.

Kalush Orchestra will erst nach Krieg Song-Contest-Sieg feiern

Trotz ihrer Gewinns beim Eurovision Song Contest ist der ukrainischen Siegerband Kalush Orchestra nicht nach Feiern zumute. „Wir werden vielleicht nach dem Krieg eine große Feier haben, denn der Sieg ist großartig, den Song Contest zu gewinnen ist fantastisch, aber es passiert gerade so viel“, sagt Sänger Oleh Psiuk bei einer Onlinepressekonferenz.

Kalush Orchestra
Reuters/Yara Nardi

„Ich meine, Menschen die man kennt, werden in diesem Krieg getötet oder kämpfen darin oder verlieren ihre Jobs in der Ukraine. Das ist nicht wirklich die beste Grundlage für eine Feier“, sagte der Musiker.

EU-Außenminister treffen morgen Kuleba

Die Außenminister der EU beraten morgen in Brüssel mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba über den russischen Angriffskrieg. Erwartet wird, dass die EU-Staaten weitere 500 Mio. Euro Militärhilfe für die Ukraine billigen. Das hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell zuletzt am Rande des G-7-Treffens im deutschen Schleswig-Holstein vorgeschlagen. Auch die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock wird in Brüssel erwartet.

Gouverneur: Tote durch Beschuss in Sjewjerodonezk

In der ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk sind offiziellen Angaben zufolge zwei Menschen infolge von russischem Beschuss gestorben. Bei den Angriffen sei gestern ein Haus getroffen worden, teilt der Militärgouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, mit.

Der Artilleriebeschuss sei auch in den vergangenen Stunden weitergegangen, teilt Hajdaj via Telegram mit. Zuvor hat er bereits über neun Verletzte infolge von Angriffen auf ein Krankenhaus gesprochen. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.

Russische Geländegewinne im Donbas

Die Frontlinie im ostukrainischen Donbas hat sich zugunsten Russlands verschoben. Das geht aus Angaben des ukrainischen Militärs hervor. Russische Kräfte seien demzufolge an einigen Stellen vorgerückt. Es wird zudem erwartet, dass Russland in Isjum im Süden der Landes Streitkräfte zusammenzieht. Die Ukraine hat hier nach eigenen Angaben eine Gegenoffensive gestartet, die teilweise Erfolg habe.

Frauen der Kämpfer von Mariupol: Lage im Stahlwerk katastrophal

Mehrere Ehefrauen der letzten ukrainischen Kämpfer in der Hafenstadt Mariupol haben katastrophale Zustände in dem von russischen Truppen belagerten Stahlwerk Asow-Stahl geschildert.

Stahlwerk in Mariupol unter Beschuss
Reuters

Pro Person gebe es nur noch ein Glas Wasser pro Tag, sagte eine der Frauen in einem Interview, aus dem ukrainische Medien zitieren. Sie und die anderen fordern eine Evakuierung aller verschanzten Kämpfer – zuerst der Schwerverletzten unter ihnen. Deren Situation sei „schrecklich“: Manchen fehlten Arme oder Beine, es gebe kaum noch Medikamente oder Betäubungsmittel.

„Die Stimmung ist pessimistisch, weil es fast keine Hoffnung auf Rettung gibt“, sagte die Frau eines Kämpfers in dem Interview. „Sie bereiten sich auf den letzten Kampf vor, weil sie nicht an eine diplomatische Lösung glauben.“

Schwedens Sozialdemokraten für NATO-Beitritt

In Schweden haben sich die regierenden Sozialdemokraten für einen Beitritt des Landes zur NATO ausgesprochen. Damit ebnen sie den Weg für ein Aufnahmegesuch, mit dem das skandinavische Land sich von seiner jahrzehntelangen Neutralität verabschieden würde.

Die Entscheidung der Sozialdemokraten dürfte zu einer großen Mehrheit im schwedischen Parlament führen. Weite Teile der Opposition haben bereits ihre Zustimmung zu einem NATO-Aufnahmeantrag signalisiert. Die Minderheitsregierung von Ministerpräsidentin Magdalena Andersson dürfte nun in Kürze das offizielle Beitrittsgesuch einreichen.

Blinken: Unterstützung innerhalb der NATO für Beitritt Finnlands

US-Außenminister Antony Blinken hat sich mit Blick auf einen möglichen NATO-Beitritt Finnlands zuversichtlich gezeigt. „Ich habe fast ausnahmslos sehr starke Unterstützung für den Beitritt Finnlands zur NATO gehört, wenn dieses sich dafür entscheidet. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in dieser Frage einen Konsens erreichen werden“, sagt Blinken in Berlin nach einem Treffen der Außenminister der 30 Bündnisstaaten in Berlin.

Er habe auch die Chance gehabt, mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu zu sprechen. „Das ist ein Prozess, und die NATO ist ein Ort des Dialogs“, sagte Blinken.

Die Türkei knüpft ihr Ja zu einem NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens an Bedingungen und bedroht damit die Geschlossenheit des Bündnisses im Auftreten gegenüber Russland.

Stoltenberg: Ukraine kann diesen Krieg gewinnen

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hält eine Niederlage Russlands im Krieg gegen die Ukraine für möglich. „Die Ukraine kann diesen Krieg gewinnen“, sagt der Norweger heute nach Beratungen der Außenminister der 30 Bündnisstaaten in Berlin.

Der Krieg in der Ukraine verlaufe für Moskau nicht wie geplant. So sei die Offensive im Donbas ins Stocken geraten, und die Russen zögen sich aus der Gegend um Charkiw zurück. Zudem sei die geplante Eroberung Kiews gescheitert.

„Russland erreicht seine strategischen Ziele nicht“, ergänzt Stoltenberg. Die Ukraine leiste noch immer Widerstand, und die NATO sei stärker denn je.

USA: Neue Haubitzen an Front

Die Ukraine hat nach US-Angaben zahlreiche neue US-Haubitzen vom Typ M-777 an die Frontlinien gebracht. Das twittert die US-Botschaft in Kiew.

89 der 90 zugesagten Geschütze seien inzwischen geliefert. Die Lieferungen der M-777 waren als zentral angesehen worden, weil sie eine lange Reichweite und eine hohe Treffgenauigkeit haben.

Mit dem Krieg gegen die Ukraine raubt der russische Präsident Wladimir Putin seinem Land nach Überzeugung des deutschen Wirtschaftsforschers Michael Hüther sämtliche Perspektiven.

„Russland begeht mit dem Krieg in der Ukraine ökonomischen Selbstmord“, so der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zur „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Montag-Ausgaben). Russland werde außerdem „politisch degradiert“ und erreiche seine militärischen Ziele nicht.

USA wollen Botschaft in Kiew wieder eröffnen

Die USA werden laut Außenminister Antony Blinken ihre Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt Kiew wieder öffnen. Das werde sehr bald geschehen. Man werde auch die Sanktionen, Exportrestriktionen und den diplomatischen Druck gegen Russland so lange fortsetzen wie nötig, so Blinken.

Stoltenberg: Keine Blockade durch Türkei

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich optimistisch gezeigt, dass die türkischen Bedenken hinsichtlich eines NATO-Beitritts Schwedens und Finnlands rasch ausgeräumt werden können.

Die Türkei habe klargemacht, dass es nicht ihre Absicht sei, einen Beitritt Finnlands und Schwedens zu dem Bündnis zu „blockieren“, sagt Stoltenberg zum Abschluss informeller Beratungen der NATO-Außenminister in Berlin.

Russland hat nach eigenen Angaben ukrainische Stellungen im Osten des Landes beschossen. Dabei seien Kommandozentralen und Waffenlager ins Visier genommen worden, teilt das Verteidigungsministerium mit.

Zudem seien zwei Raketenabwehrsysteme vom Typ S-300 und eine Radarstation in der Region Sumy im Nordosten des Landes zerstört worden.

Insgesamt habe Russland seit Beginn der Militäroperation 165 Flugzeuge, 125 Hubschrauber, 879 unbemannte Luftfahrzeuge, 306 Raketensysteme zur Flugabwehr sowie 3.098 Panzer und andere gepanzerte Fahrzeuge zerstört. Die Angaben lassen sich nicht prüfen.

Türkei will Sicherheitsgarantien

Die Türkei fordert für ein Ja zur Aufnahme Schwedens und Finnlands in die NATO Sicherheitsgarantien, wie Außenminister Mevlut Cavusoglu sagt. Zudem müssten Exportbeschränkungen aufgehoben werden. Darüber hinaus sollten beide Länder damit aufhören, „Terrorismus zu unterstützen“. Grundsätzlich unterstütze die Türkei aber den NATO-Ansatz der „offenen Tür“.

Türkischer Außenminister Mevlut Cavusoglu mit Amtskollegen Jean Asselborn und Jose Manuel Albares
Reuters/Bernd von Jutrczenka

Westukraine: Russische Raketen zerstören Militärobjekt

Die russischen Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben in der Region Lwiw im Westen des Landes nach tagelanger Pause erstmals wieder mit Raketen militärische Infrastruktur beschossen.

Nach dem Angriff sei nichts über Tote oder Verletzte bekannt, teilt der Chef der Militärverwaltung, Maxym Kosyzkyj, im Nachrichtenkanal Telegram mit. Das Ausmaß der Zerstörung werde untersucht. Ein Objekt nahe Jaworiw – vermutlich um den dortigen Truppenübungsplatz herum – soll komplett zerstört sein.

Finnland will Antrag auf NATO-Mitgliedschaft stellen

Finnland will NATO-Mitglied werden. Das Land werde einen entsprechenden Antrag zur Aufnahme in die Militärallianz stellen, teilen der finnische Präsident Sauli Niinistö und Regierungschefin Sanna Marin in Helsinki mit. Das finnische Parlament muss dem Schritt noch zustimmen, eine Mehrheit gilt als sicher.

Gebäude in ukrainischer Stadt Satoka in Trümmern

In der ukrainischen Stadt Satoka am Schwarzen Meer liegen viele Gebäude in Trümmern. Darunter befindet sich auch ein Hotelresort.

USA sichern weitere Waffen und Hilfe zu

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat sich in Berlin mit seinem US-Kollegen Antony Blinken ausgetauscht. Aus den USA seien „weitere Waffen und andere Hilfe auf dem Weg in die Ukraine“, erklärt Kuleba auf Twitter. Zudem sei eine enge Zusammenarbeit bei den Bemühungen verabredet worden, ukrainische Lebensmittelexporte nach Asien und Afrika zu ermöglichen.

ukrainischer Außenminister Dmytro Kuleba und US-Außenminister Antony Blinken
Reuters/Dmytro Kuleba

Zug nach Song-Contest-Siegerlied „Stefania“ benannt

Die ukrainische Eisenbahn hat einen Zug nach dem Siegersong des Eurovision Song Contest „Stefania“ benannt. „Der Zug 43 von Kiew nach Iwano-Frankiwsk wird in diesem Jahr offiziell zum ‚Stefania Express‘“, teilt Eisenbahnchef Olexander Kamyschin mit.

Bei der Ankunft des Zuges in der Hauptstadt Kiew, in der westukrainischen Großstadt Iwano-Frankiwsk und in der Stadt Kalusch solle das Lied „Stefania“ gespielt werden. Die ukrainische Gruppe Kalush Orchestra hatte in der Nacht mit dem Lied den Eurovision Song Contest in Turin gewonnen.

Finnland und Schweden: Schneller NATO-Beitritt möglich

Die NATO-Staaten haben Finnland und Schweden eine rasche Aufnahme in die NATO in Aussicht gestellt. Deutschland würde einen Beitritt der beiden Länder „sehr schnell“ ratifizieren, sagt Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock heute bei informellen Beratungen mit ihren NATO-Kolleginnen und -Kollegen.

NATO-Vizegeneralsekretär Mircea Geoana zeigt sich „zuversichtlich, dass die Alliierten“ mögliche Aufnahmeanträge „konstruktiv und positiv“ prüfen würden.

Analyse aus London: Verluste bei russischen Bodentruppen

Britische Militärgeheimdienste schätzen, dass Russland möglicherweise rund ein Drittel der im Februar für die Invasion in die Ukraine aufgestellten Bodentruppen verloren hat.

„Trotz kleiner anfänglicher Vorstöße hat Russland in den vergangenen Monaten keine substanziellen Territorialgewinne verzeichnet, während es kontinuierlich hohe Verluste hinnehmen musste“, schreibt das britische Verteidigungsministerium auf Twitter.

Welthungerhilfe warnt vor Hungersnöten wegen Krieges

Der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Mathias Mogge, sieht die Gefahr, dass der Krieg in der Ukraine weltweit zu Hungersnöten führt. „Länder wie Ägypten, Kenia, der Südsudan, der Libanon und viele andere Staaten waren bisher direkt oder indirekt stark von russischen und ukrainischen Exporten abhängig“, sagt Mogge dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zufolge. „Diese Länder erhalten jetzt nicht die bestellten Mengen oder müssen dafür sehr viel mehr bezahlen.“

Phosphorbomben auf Asow-Stahl-Werk nach Song-Contest-Sieg

Russland hat das Asow-Stahl-Werk in der Hafenstadt Mariupol nach ukrainischen Angaben mit Phosphorbomben beschossen. „Die Hölle ist auf die Erde gekommen. Zu Asow-Stahl“, schreibt der Mariupoler Stadtratsabgeordnete Petro Andrjuschtschenko im Nachrichtenkanal Telegram. Solche Brandbomben entzünden sich durch Kontakt mit Sauerstoff und richten verheerende Schäden an. Ihr Einsatz ist verboten.

Andrjuschtschenko hat dazu ein Video mit Luftaufnahmen veröffentlicht, auf denen ein Feuerregen zu sehen ist, der auf das Stahlwerk niedergeht. Auf den nicht überprüfbaren Aufnahmen unklarer Herkunft war zudem Artilleriebeschuss der Industriezone zu sehen.

Ukraine: Raketenangriff in Region Lwiw

Heute hat es ukrainischen Behörden zufolge einen Raketenangriff in der Region Lwiw gegeben. Wie der dortige Gouverneur, Maxim Kosizki, im Messengerdienst Telegram mitteilt, ist militärische Infrastruktur getroffen worden.

Ob dabei auch Menschen getötet oder verletzt worden sind, sei noch unklar. Auch das Ausmaß der Zerstörungen müsse erst noch ermittelt werden. Lwiw liegt im Westen der Ukraine unweit der polnischen Grenze.

Russischer Gouverneur meldet Beschuss in Grenzregion

Der Gouverneur der russischen Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, meldet den Beschuss eines Dorfes nahe der Grenze zur Ukraine. Dabei sei eine Person verletzt worden, erklärt Gladkow im Messengerdienst Telegram. Ukrainische Kräfte hätten das Dorf unter Beschuss genommen. Die Regierung in Kiew hat in der Vergangenheit solche Meldungen weder bestätigt noch dementiert.

Baerbock: „Herzlich willkommen“ in der NATO

Vor Beginn informeller Beratungen der NATO-Außenminister und -Außenministerinnen in Berlin betont die deutsche Ressortchefin Annalena Baerbock: „Die NATO ist ein Bündnis, das auf Verteidigung setzt, das wird es auch bleiben, aber es ist auch ein Bündnis der offenen Türen.“ An die Adresse Finnlands und Schwedens gerichtet sagt Baerbock: „Herzlich willkommen.“

Deutsche Außenministerin Annalena Baerbock
APA/AP/Bernd von Jutrczenka

Russlands Botschafter: USA „feindliches Umfeld“

Dem russischen Botschafter in den USA zufolge werden russische Diplomaten in den USA mit Gewalt bedroht. „Unsere Botschaft befindet sich in einem feindlichen Umfeld. Die Botschaftsmitarbeiter erhalten Drohungen, einschließlich Drohungen mit physischer Gewalt“, zitiert die russische Nachrichtenagentur TASS den Botschafter Anatoli Antonow.

Agenten und Agentinnen der US-Sicherheitsdienste würden vor der russischen Botschaft Telefonnummern für Kontaktaufnahmen mit der CIA und dem FBI verteilen. CIA und FBI lehnten bisher eine Stellungnahme ab, auch das US-Außenministerium war nicht für einen Kommentar zum Sachverhalt zu erreichen.

Konvoi mit Flüchtlingen erreicht Saporischschja

Ein großer Konvoi aus Autos und Lieferwagen ist sicher mit Flüchtlingen aus Mariupol in der ukrainisch kontrollierten Stadt Saporischschja angekommen. Die Flüchtlinge haben Mariupol zuvor auf eigene Faust verlassen und sich allein bis nach Berdjansk, etwa 80 Kilometer weiter westlich, durchschlagen müssen.

Menchen erreichen Flüchtlingszentrum in Zaporizhzhia
Reuters/Gleb Garanich

Moskau: Transportschiff nicht beschädigt

Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge ist eines seiner Transportschiffe im Schwarzen Meer nicht von ukrainischen Streitkräften beschädigt worden. Als Beweis dafür veröffentlicht das Ministerium Fotos des Schiffes, die am Samstag im Schwarzmeer-Hafen Sewastopol auf der Krim aufgenommen worden sein sollen.

Die ukrainischen Militärbehörden in Odessa hatten am Donnerstag erklärt, ein russisches Transportschiff angegriffen und in Brand gesetzt zu haben. Die Angaben konnten nicht unabhängig voneinander überprüft werden.

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