Deutsche Soldaten während einer Militärübung der EU
AP/Mindaugas Kulbis
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EU bildet Tausende ukrainische Soldaten aus

Die Außenministerinnen und Außenminister der Europäischen Union haben eine militärische Ausbildungsmission für die Ukraine beschlossen. Sie solle den ukrainischen Streitkräften helfen, ihren „mutigen Kampf“ gegen Russland fortzusetzen, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell heute. Die Pläne sehen vor, dass insgesamt 15.000 ukrainische Soldatinnen und Soldaten in EU-Ländern ausgebildet werden. Als Schritt in Richtung direkte Kriegsbeteiligung will die EU das nicht verstanden wissen.

Online seit 17. Oktober 2022, 6.50 Uhr
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Ukrainische Polizisten beschießen Drohne

In Kiew haben ukrainische Polizisten versucht, eine angreifende russische Drohne vom Himmel zu schießen. Die Drohne ist unweit an einem Gebäude detoniert. Mindestens drei Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein.

Ukrainischen Angaben zufolge handelt es dabei um Kamikaze-Drohnen, die vom Iran hergestellt wurden. Solche Drohnen werden direkt in ihr Ziel geflogen und detonieren beim Einschlag. Russland hat mit solchen Drohnen zahlreiche Angriffe auf militärische Ziele und Energieversorgungsinfrastruktur in der Ukraine durchgeführt. Der Iran bestreitet wiederholt, Russland mit Drohnen beliefert zu haben.

Russisches Militärflugzeug stürzt nahe Ukraine ab

Beim Absturz eines russischen Militärflugzeugs über einem Wohngebiet im Südwesten des Landes sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere 15 Menschen seien mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, berichten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf die örtliche Stelle des Katastrophenschutzministeriums in Jejsk. Die Piloten des Kampfflugzeugs konnten sich laut Verteidigungsministerium mit dem Schleudersitz retten.

Demnach hat es sich um einen Übungsflug gehandelt. Zuvor haben die Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Ministerium in Moskau gemeldet, die Maschine vom Typ Suchoi-34 sei in den Hof eines Wohnkomplexes gestürzt, wobei der Treibstoff des Flugzeugs in Brand geraten ist. Das Feuer habe auf ein Wohngebäude übergegriffen, in dem fünf von neun Stockwerken mit einer Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern in Flammen stünden.

Jejsk liegt im Norden der russischen Region Krasnodar am Asowschen Meer. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht liegt die ukrainische Stadt Mariupol, die in den ersten Monaten der russischen Offensive durch Bombenangriffe und eine lange Belagerung verwüstet wurde.

Deutschland stoppt Umwechslung von Hrywnja in Euro

Die Umtauschmöglichkeiten von ukrainischen Hrywnja in Euro für Geflüchtete sollen in Deutschland noch in diesem Monat auslaufen. Die zunächst rege Nachfrage habe mittlerweile stark nachgelassen, begründen das deutsche Finanzministerium, die Deutsche Bundesbank und die Deutsche Kreditwirtschaft diesen Schritt.

Laut Bundesbank sind seit dem Start des Programms im Mai lediglich 148 Millionen Hrywnja im Gegenwert von rund 4,3 Millionen Euro von den Instituten umgetauscht worden – es war mit erheblich mehr gerechnet worden.

In Österreich war keine staatliche Unterstützung notwendig, da „österreichische Institute ihren Kundinnen und Kunden den Wechsel von Hrywnja in Euro anbieten“, hat es aus dem Finanzministerium geheißen.

Selenskyj veröffentlicht Kriegsreden

Anfang Dezember soll eine Sammlung mit Kriegsreden des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj veröffentlicht werden. Das Buch wird den Titel „A Message from Ukraine“ tragen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
APA/AFP/Ukrainische Präsidentschaft

Der Erlös geht an United24, die von Selenskyj ins Leben gerufene Initiative zur Koordinierung von Wohltätigkeitsspenden für die Ukraine. Selenskyj sagt, er habe 16 Reden ausgewählt, von denen er hofft, dass sie den Lesern und Leserinnen helfen, „die Ukrainer zu verstehen: unsere Bestrebungen, unsere Prinzipien und unsere Werte“.

NATO beginnt jährliches Atomwaffenmanöver

Die NATO hat ihr jährliches Manöver zur Verteidigung des europäischen Bündnisgebiets mit Atomwaffen begonnen. An der Übung „Steadfast Noon“ werden nach Bündnisangaben in den kommenden zwei Wochen bis zu 60 Flugzeuge beteiligt sein – moderne Kampfjets, aber auch Überwachungs- und Tankflugzeuge sowie Langstreckenbomber vom Typ B-52. Schauplatz ist insbesondere der Luftraum über Belgien, Großbritannien und der Nordsee.

Die NATO betont, das Manöver sei keine Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine seit Februar. Es kämen auch keine scharfen Waffen zum Einsatz. Bei der Übung handele es sich um „eine routinemäßige, wiederkehrende Ausbildungsmaßnahme, die in keinem Zusammenhang mit dem aktuellen Weltgeschehen steht“.

Austausch von 220 Gefangenen geplant

Russland und die Ukraine werden nach Angaben eines von Russland unterstützten Separatistenführers heute 220 Gefangene austauschen. Nach Angaben von Denis Puschilin ist die Freilassung von 110 Ukrainerinnen und 110 Russen geplant. Unter den Russen seien 30 Soldaten und 80 „zivile Seeleute“. Bei den Menschen aus der Ukraine handele es sich zum Großteil um Frauen.

Russland schickt bis zu 9.000 Soldaten nach Belarus

Russland schickt nach amtlichen Angaben bis zu 9.000 Soldaten sowie Hunderte Einheiten Technik nach Belarus. Erwartet würden rund 170 Panzer, 200 gepanzerte Kampffahrzeuge und Artillerie, teilt der Leiter der Abteilung für internationale militärische Zusammenarbeit im belarussischen Verteidigungsministerium, Waleri Rewenko, mit.

Er habe Militärattaches der Botschaften mehrerer Länder darüber unterrichtet. Zuvor hatten Putin und Lukaschenko über die Bildung einer gemeinsamen Militäreinheit informiert.

Kuleba sendet Hilfsappell aus Bunker

Während russischer Luftangriffe auf Kiew und andere Gebiete fordert der ukrainische Außenminister Kuleba den Westen zu weiterer militärischer Unterstützung auf. „Ich bin vermutlich der erste Außenminister, der sich wegen der Luftalarmsirene aus einem Schutzbunker an den EU-Außenministerrat wendet“, schreibt Kuleba auf Twitter.

Der Minister fordert mehr Schutz vor Luftangriffen sowie weitere Munition. Er ruft die EU zudem zu Sanktionen gegen den Iran „wegen der Versorgung Russlands mit Drohnen“ auf.

Klitschko: Junges Paar bei Angriff in Kiew getötet

Unter den Toten des russischen Drohnenangriffs auf Kiew ist nach Angaben von Bürgermeister Witali Klitschko auch ein junges Paar. „Die Frau war im 6. Monat schwanger.“ Er hat zuvor von einer toten Frau gesprochen und einer noch vermissten Person.

Vitali Klitschko in Kiew
APA/AFP/Yasuyoshi Chiba

Die Behörden in Sumy sprechen von mindestens drei Toten und neun Verletzten. In der Früh seien drei russische Raketen in ein ziviles Ziel eingeschlagen, teilt Gouverneur Dmytro Schywyzkji, mit. „Unter den Trümmern befinden sich noch immer Menschen.“ Berichte über russische Angriffe gibt es auch aus den Gebieten Dnipropetrowsk und Odessa.

Journalistin Owsjannikowa mit Tochter aus Russland geflohen

Die durch ihren Liveprotest gegen den russischen Krieg in der Ukraine bekannt gewordene Fernsehjournalistin Marina Owsjannikowa ist mit ihrer Tochter aus Russland geflohen.

die russische Fernsehjournalistin Marina Owsjannikowa
Reuters/Evgenia Novozhenina

„Owsjannikowa und ihre Tochter haben Russland verlassen“, sagt ihr Anwalt Dmitri Sachatow. „Sie sind jetzt in Europa. Es geht ihnen gut.“

EU-Außenminister beschließen Ukraine-Mission

Die Außenministerinnen und Außenminister der EU haben eine militärische Ausbildungsmission für die Ukraine beschlossen. Sie solle den ukrainischen Streitkräften helfen, ihren „mutigen Kampf“ gegen Russland fortzusetzen, sagt der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Rande des Außenrats in Luxemburg.

Josep Borrell
AP/Virginia Mayo

Wie von Borrell vorgeschlagen, stocken die EU-Länder zudem die Militärhilfe für die Ukraine auf. Nach seinen Angaben stehen nun insgesamt 3,1 Milliarden Euro zur Verfügung, rund 500 Millionen Euro mehr als bisher.

Ukrainische Getreideexporte fast auf Vorkriegsniveau

Die ukrainischen Getreideexporte haben nach Angaben der Regierung im Oktober fast wieder das Vorkriegsniveau erreicht. In den ersten 17 Tagen des Monats seien sie trotz der russischen Angriffe und der anhaltenden Blockade einiger Schwarzmeer-Häfen nur um 2,4 Prozent niedriger gewesen als im gleichen Zeitraum des Jahres 2021, wie Daten des Landwirtschaftsministeriums zeigen.

Laut Ministerium hat die Ukraine im Oktober bisher 2,12 Millionen Tonnen Getreide exportiert, hauptsächlich Mais und Weizen, gegenüber 2,17 Millionen Tonnen im Vorjahreszeitraum.

Moskauer Rekrutierungzentren werden geschlossen

Einen Monat nach der von Präsident Putin angeordneten Teilmobilmachung werden die Moskauer Rekrutierungszentren geschlossen. Wie Bürgermeister Sergej Sobjanin mitteilt, sollen die Zentren in der russischen Hauptstadt heute schließen. Die Ziele der Teilmobilmachung seien in Moskau „vollständig“ erreicht worden, sagt Sobjanin. Zur Zahl der zum Armeedienst eingezogenen Moskauer macht er keine Angaben.

Ukrenerho: Lage im Stromnetz unter Kontrolle

Bei den neuen russischen Luftangriffen ist nach ukrainischen Angaben die Energieinfrastruktur in den zentralen und nördlichen Regionen des Landes beschädigt worden. Die Situation im Stromnetz sei allerdings unter Kontrolle, und Reparaturteams seien dabei, die Schäden zu beheben, teilt der Netzbetreiber Ukrenerho mit.

Er forderte die Bevölkerung in einer Erklärung über den Kurznachrichtendienst Telegram auf, sparsam mit Strom umzugehen, vor allem am Abend, um das Energiesystem zu entlasten. Das Unternehmen schließt die Einführung von Notabschaltungen nicht aus.

Ukrainischer Journalist berichtet aus Kiew

Der ukrainische Journalist Iwan Gaiwanowitsch berichtet im Mittagsjournal aus Kiew über die russischen Drohnenangriffe.

NATO startet jährliches Atomwaffenmanöver

Inmitten der Spannungen mit Moskau wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hat die NATO ihr jährliches Atomwaffenmanöver „Steadfast Noon“ zur nuklearen Abschreckung in Westeuropa begonnen.

Das Bündnis hebt hervor, dass die bis zum 30. Oktober laufende „wiederkehrende, routinemäßige Trainingsaktivität“ schon lange vor Russlands Einmarsch im Nachbarland geplant gewesen sei.

Bis zu 60 Flugzeuge nehmen dabei an Trainingsflügen über Belgien, dem Vereinigten Königreich und der Nordsee teil. Auch B-52-Langstreckenbomber sind an dem Manöver beteiligt.

Präsidialamt: Drei Tote nach Drohnenangriff in Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Wohngebäude in Kiew sind nach ukrainischen Angaben in der Früh drei Menschen getötet worden. 19 Menschen seien aus dem Gebäude in der Hauptstadt gerettet worden, teilt der Vizechef des Präsidialamts, Kyrylo Tymoschenko, über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Russland spricht von Angriffen auf ukrainische Energieinfrastruktur

Russland hat nach eigenen Angaben mit Luftschlägen militärische Ziele und die Energieinfrastruktur in der Ukraine angegriffen. Dabei seien Hochpräzisionswaffen eingesetzt worden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Alle ins Visier genommenen Ziele seien getroffen worden.

Dazu zählten ein Treibstofflager und ein Stützpunkt zur Waffenreparatur in der Nähe von Mykolajiw in der Südukraine. Zudem sei ein Versuch der ukrainischen Truppen, die russischen Linien in der Region Cherson zu durchbrechen, vereitelt worden.

Die Angaben sind von unabhängiger Seite nicht verifizierbar. In Kiew haben russische Drohnen ein Wohngebäude getroffen, mindestens drei Menschen sind dabei gestorben.

Minister: Landesweit Tote bei russischen Attacken

Bei den neuen russischen Luftangriffen auf ukrainische Städte sind Behördenangaben zufolge mehrere Menschen getötet worden. Es habe Todesopfer gegeben, nicht nur in Kiew, auch in anderen Städten, teilt Innenminister Denys Monastyrskyj mit, ohne Einzelheiten zu nennen.

UNO fordert Ende der Drohnenangriffe auf Zivilbevölkerung

Die UNO fordert ein Ende der russischen Drohnenangriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung. Der neue UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, erklärt, es gebe Berichte von Kollegen an Ort und Stelle über solche Angriffe.

Polizeikräfte in Kiew
APA/AFP/Sergei Supinsky

Es sei absolut wichtig, dass die Zivilbevölkerung nicht angegriffen werde. Das aber sei in dicht besiedelten städtischen Gebieten sehr schwierig, so Türk. Die Achtung des internationalen Menschenrechts sei unabdingbar. Daher müsse deeskaliert werden.

Baltische Staaten fordern Sondertribunal

Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben die EU aufgefordert, zusammen mit internationalen Partnern ein Sondertribunal wegen Russlands Angriffskrieges gegen die Ukraine einzurichten.

„Die EU muss handeln, um sicherzustellen, dass die Suche nach Gerechtigkeit und Rechenschaft für Russlands schreckliche Verbrechen in der Ukraine im Mittelpunkt unserer Politik steht“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

„Die wichtigsten Drahtzieher, Anstifter und Unterstützer dieser mörderischen Aggression können der Justiz nicht allein wegen der Lücke in der internationalen Strafgerichtsbarkeit entkommen.“

Kiew: Todesopfer nach russischen Angriffen geborgen

Bei den russischen Luftangriffen auf Kiew in der Früh ist mindestens ein Mensch getötet worden. Eine Frau sei ums Leben gekommen, eine weitere Person sei noch unter Trümmern eingeschlossen, sagt Bürgermeister Klitschko vor der Presse. „Alles, was hier geschieht, ist Terrorismus.“

Einsatzkräfte in Kiew
Reuters/Gleb Garanich

Schallenberg: Einsatz iranischer Drohnen „Eskalation“

Nach den neuen russischen Luftangriffen, bei denen nach ukrainischen Angaben iranische Kamikazedrohnen zum Einsatz gekommen sind, spricht Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) von einer „Eskalation“.

Der Iran habe sich auch in der Vergangenheit dem Sanktionsregime der Europäischen Union nicht angeschlossen, sondern sei immer Teil der Umgehungskonstruktionen gewesen, „das ist jetzt auch der Fall“, so Schallenberg.

„Das eine ist, nicht teilnehmen, das andere ist, aktiv auf russischer Seite mit Material den Angriffskrieg zu unterstützen, das hat schon eine andere Qualität“, so Schallenberg.

Iran bestreitet Drohnenlieferungen an Russland

Die iranische Regierung bestreitet, dass sie an Russland Drohnen zum Einsatz in der Ukraine geliefert hat. Solche Nachrichten seien politisch motiviert und würden vom Westen verbreitet, sagt der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Nasser Kanaani. „Wir haben keines der im Krieg befindlichen Länder mit Waffen versorgt.“

Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen eine Flut russischer Angriffe mit im Iran hergestellten Schahed-136-Drohnen gemeldet. Die russische Führung hat sich dazu nicht geäußert.

Ukraine: 37 russische Drohnen abgeschossen

Das ukrainische Militär hat seit gestern Abend nach eigenen Angaben 37 russische Drohnen abgeschossen. Das seien um die 85 bis 86 Prozent der Drohnen, die bei den jüngsten Angriffen eingesetzt worden seien, teilt ein Sprecher der ukrainischen Luftwaffe mit. Das sei ein „ziemlich gutes Ergebnis“.

Der Sprecher fügt hinzu, dass sämtliche Drohnen vom Süden aus in die Ukraine eingeflogen seien. Nach ukrainischen Angaben setzt Russland Drohnen ein, die im Iran hergestellt wurden. Der Iran dementiert, Russland mit Drohnen versorgt zu haben.

EU sucht Beweise für Teherans Verwicklung in Krieg

Die EU sucht nach konkreten Beweisen für eine Beteiligung des Iran am russischen Angriffskrieg in der Ukraine. „Wir werden nach konkreten Beweisen für die Beteiligung suchen“, sagt EU-Außenbeauftragter Josep Borrell bei seiner Ankunft beim Treffen der EU-Außenministerinnen und Außenminister in Luxemburg. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba werde daran teilnehmen, fügt Borrell hinzu.

Selenskyj verurteilt russische Angriffe

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilt die neuen russischen Angriffe mit Raketen und Drohnen als Terror gegen die Zivilbevölkerung. In der Nacht und den ganzen Morgen sei das Land angegriffen worden, teilt der Staatschef mit.

In der Hauptstadt sei ein bewohntes Gebäude getroffen worden. „Der Feind kann unsere Städte angreifen, aber er wird uns nicht brechen“, so Selenskyj auf Telegram.

Neue russische Angriffe auf Kiew

In Kiew gibt es neue russische Angriffe. Betroffen ist neuerlich das Zentrum der ukrainischen Hauptstadt.

Betreiber: AKW Saporischschja nach russischen Angriffen vom Netz genommen

Das Kernkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine ist nach Angaben des Betreibers Enerhoatom nach russischen Angriffen vom Netz genommen worden. Die mit Diesel betriebenen Notfallgeneratoren seien angesprungen, teilt das Unternehmen mit. Nach dem Beschuss von Umspannwerken auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet durch „russische Terroristen“ sei eine Hochspannungsleitung abgeschaltet worden.

London: Russland hat Probleme mit Nachschub im Süden

Die Nachschubprobleme der russischen Truppen im Süden der Ukraine haben sich nach Einschätzung des britischen Geheimdienstes infolge der Explosion auf der Krim-Brücke am 8. Oktober verschärft.

Die Versorgungswege durch die annektierte Halbinsel Krim seien schwierig, die Lage der russischen Truppen in der gegenüberliegenden südukrainischen Region Cherson sei angespannt.

Daher werde die Versorgung auf dem Landweg durch die Region Saporischschja immer wichtiger, meldet das britische Verteidigungsministerium. Die russischen Truppen in der Südukraine würden vermutlich jetzt ihren Nachschub über die Hafenstadt Mariupol verstärken.

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