Bin Ladens Todesschütze geht an die Öffentlichkeit

Früher als erwartet ist in den USA der Name des Soldaten enthüllt worden, der Al-Kaida-Chef Osama bin Laden vor dreieinhalb Jahren erschoss. Der 38-jährige Robert O’Neill, einst Angehöriger der US-Spezialeinheit Navy SEALs, gab gestern in einem Interview mit der „Washington Post“ seine bisher streng gehütete Identität preis.

Der ehemalige Elitesoldat erklärte, er habe bei der Operation Anfang Mai 2011 in Pakistan Bin Laden durch einen Schuss in die Stirn getötet. Allerdings hätten damals auch zwei seiner Kameraden der Elitetruppe Navy SEALs auf den Terrorchef geschossen.

Bereits im Februar 2013 hatte das US-Magazin „Esquire“ berichtet, Bin Ladens Todesschütze stehe nach eigenen Angaben vor dem finanziellen Ruin. Da der Scharfschütze Ende 2012 freiwillig aus dem Dienst geschieden sei und das vorgeschriebene Pensionsalter nicht erreicht habe, bekomme er keine Abfindung. Das Magazine hatte damals aber nicht den Namen des Mannes genannt.