Trump: „Kann nicht sagen, was mit Krim passiert“

US-Präsident Donald Trump hat sich beim NATO-Gipfel nicht festgelegt, ob die USA die russische Annexion der Krim anerkennen. Wie es mit der Krim weitergehe, könne er nicht sagen, antwortete Trump heute auf eine entsprechende Frage in der Abschlusspressekonferenz in Brüssel.

Die Annexion der Schwarzmeerhalbinsel 2014 sei während der Präsidentschaft seines Vorgängers Barack Obama geschehen. Er hätte das nicht zugelassen, und er sei „nicht glücklich“ darüber, meinte Trump. „Was von diesem Punkt an passiert, kann ich nicht sagen“, fügte er hinzu.

Trump will Putin „als Freund“

Trump sagte zudem, er wolle Putin als „Freund“ haben. Das erste bilaterale Treffen mit dem Kreml-Chef am Montag in Helsinki „könnte das einfachste von allen auf meiner Europareise sein“, sagte Trump. Er könnte mit Putin auch über ein Ende der US-Militärübungen zum Schutz der NATO-Partner im Baltikum sprechen, räumte er ein.

Trump äußerte sich hoffnungsfroh, was den Gipfel betrifft. Putin sei nicht sein Feind, er sei sein Konkurrent und werde hoffentlich eines Tages ein Freund sein, so der US-Präsident. Er kündigte an, dass er mit dem Kreml-Chef über Syrien, die Ukraine, und auch die Einmischung in die US-Wahlen, aber auch über Rüstungskontrolle sprechen werde. Ultimatives Ziel mit Putin wäre, dass es keine Atomwaffen und keine Konflikte mehr auf der Welt gebe.