Vorwürfe gegen Stormy Daniels fallengelassen

Die US-Pornodarstellerin Stephanie Clifford (Stormy Daniels), die im Rechtsstreit mit US-Präsident Donald Trump liegt, ist nach einem Auftritt in einem Stripclub kurzzeitig festgenommen worden. Die Polizei im US-Bundesstaat Ohio warf ihr gestern zunächst vor, unter Verstoß gegen eine regionale Gesetzgebung Lokalbesucher körperlich berührt zu haben. Die Vorwürfe wurden jedoch nur wenig später fallengelassen.

Stormy Daniels

Reuters/Rebecca Cook

Cliffords Anwalt Michael Avenatti hatte zuvor ein „politisch motiviertes“ Komplott gegen seine Mandantin angeprangert. Drei Polizisten hatten ihre Show im „Sirens Gentlemen’s Club“ in Columbus besucht, laut Avenatti sollen sie „verdeckt“ im Einsatz gewesen sein.

Gesetz verbietet Körperkontakt in Stripclubs

Nach einem Gesetz des im Mittleren Westen gelegenen Staates Ohio ist Stripperinnen und Strippern, die nackt oder halbnackt in Clubs auftreten, der Körperkontakt zu Besuchern verboten. Das Gesetz gilt aber nur für solche Tänzer und Tänzerinnen, die regelmäßig in dem betreffenden Lokal auftreten.

Für Clifford und den „Sirens Gentleman’s Club“ trifft das allerdings nicht zu. Deshalb wurden auf Antrag eines Staatsanwalts die gegen sie erhobenen Vorwürfe in drei Fällen der „illegalen sexuell orientierten Aktivität in einem sexuell orientierten Business“ fallengelassen, wie aus von Avenatti veröffentlichten Dokumenten hervorging.