Venezuela: Präsident Maduro entgeht Anschlag

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat seinen kolumbianischen Kollegen Juan Manuel Santos des versuchten Mordes beschuldigt. Nach Angaben der venezolanischen Regierung war Maduro kurz zuvor Ziel eines Anschlags mit Drohnen während einer Militärparade in Caracas gewesen. Dabei seien sieben Soldaten verletzt worden. Bei der Übertragung im Staatsfernsehen war eine Explosion während der Rede Maduros vor Tausenden Soldaten zu hören gewesen.

„Es war ein Anschlag um mich zu töten, heute haben sie versucht mich umzubringen“, sagte Maduro kurz nach dem Zwischenfall im Staatsfernsehen. Er habe „keinen Zweifel“, dass der kolumbianische Präsident Santos dahinter stecke. Die „Geldgeber“ des „Attentats“ säßen in den USA. Mehrere Verdächtige seien festgenommen worden.

Maduro beschuldigt regelmäßig die Opposition oder die USA, einen Staatsstreich gegen ihn zu planen. Die wirtschaftliche Misere seines Landes ist nach seiner Darstellung Folge eines „Wirtschaftskrieges“ des Auslands.