Asylpolitik: Kommission gibt Bosnien mehr Geld

Bosnien-Herzegowina erhält zusätzliche sechs Millionen Euro aus EU-Mitteln, um die Migrationsströme besser managen zu können.

Dadurch sollen die Kapazitäten zur Identifikation, Registrierung und Rückführung in Drittländer verbessert werden, gab die Europäische Kommission heute bekannt. Außerdem sollen die Unterkünfte für geflüchtete Menschen, Asylwerberinnen und Asylwerber sowie Migrantinnen und Migranten verbessert werden.

Mehrere Mio. Euro seit 2007

Die Grenzsicherungs- und Überwachungsmaßnahmen sollen gestärkt werden und so zum Kampf gegen Schlepper beitragen, betonte die Kommission. Bereits im Juni hatte Bosnien-Herzegowina 1,5 Mio. Euro zur Versorgung von Flüchtlingen aus EU-Mitteln erhalten.

Seit 2007 habe Bosnien zusätzlich zu humanitärer Hilfe 24,6 Millionen Euro von der EU für Maßnahmen im Rahmen der Migration und für Grenzmanagement erhalten. Seit Jänner 2016 habe das Land zudem acht Millionen Euro aus dem Regionalprogramm „Unterstützung für schutzbedarfsgerechtes Migrationsmanagement“ erhalten.