Neun Tote bei Absturz von Rettungshubschrauber in Japan

Beim Absturz eines Rettungshubschraubers in Japan sind alle neun Menschen an Bord ums Leben gekommen. Wie die Behörden heute mitteilten, war der Helikopter tags zuvor bei einem Übungsflug in einer Bergregion in der Präfektur Gunma nordwestlich von Tokio verunglückt. Die Maschine stürzte in einen Wald. Polizei und Armee starteten eine Suchaktion. Am Samstag wurden alle neun Insassen für tot erklärt.

Einsatzkräfte am Unfallort

AP/Kyodo News

Wie ein Behördenvertreter sagte, saßen neben dem Piloten und einem Mechaniker Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Katastrophenschutzes in dem Hubschrauber. Das japanische Fernsehen zeigte Luftaufnahmen, auf denen das Wrack der Maschine zu sehen war. Die Regierung schickte Ermittler zur Absturzstelle.

Die Maschine vom Typ Bell 412 hatte ihren Stützpunkt verlassen, um Kletterrouten aus der Luft zu begutachten. Sie kehrte von dem zweistündigen Flug aber nicht zurück, der Kontakt zur Flugsicherung brach ab.