Rechtsextremistendemo in Washington endete vorzeitig

In Washington haben sich zum Jahrestag der gewaltsamen Proteste von Charlottesville gestern 20 weiße Nationalisten sowie mindestens 300 Gegendemonstranten und -demonstrantinnen versammelt. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot präsent und hielt die beiden Kundgebungen in der Nähe des Weißen Hauses getrennt. Bis zum Abend habe es keine Festnahmen gegeben, teilte die Polizei mit.

Die Demonstration der Rechtsextremen war unter dem Motto „Unite the Right 2“ gestanden. Nach zwei Stunden und einigen Reden endete sie vorzeitig im Regen.

Trump verurteilte Rassimsus

Vor einem Jahr war es in Charlottesville im US-Staat Virginia zu Ausschreitungen gekommen. Eine Frau wurde getötet, als ein Rechtsextremer mit dem Wagen in die Gruppe der Gegendemonstrantinnen und -demonstranten fuhr.

Damals hatte US-Präsident Donald Trump beide Seiten für die Gewalt in Charlottesville verantwortlich gemacht, was ihm harsche Kritik einbrachte. Heuer verurteilte er anlässlich des Jahrestages auf Twitter „alle Formen von Rassismus“.