Afrikas jüngster Milliardär entführt

Afrikas jüngster Milliardär ist in Tansanias wichtiger Hafenstadt Daressalam von maskierten und bewaffneten Männern entführt worden.

Der 43-jährige Mohammed Dewji wurde vor einem Hotel entführt. Er war zum Trainieren in das Fitnessstudio des Hotels gekommen. Er war selbst mit dem Auto gefahren. Weder Chauffeur noch Security waren bei ihm, berichtete die BBC. Die Entführer feuerten Schüsse in die Luft, bevor sie mit der Geisel wegfuhren. Zwei der Kidnapper waren laut Polizeiangaben Weiße.

Drei Personen wurden laut Polizei bereits verhaftet, wie die BBC berichtete. Zwei der Entführer sollen Ausländer sein. Der Hintergrund für die Entführung ist noch unklar.

Familienunternehmen groß gemacht

Das Magazin „Forbes“ schätzt Dewjis Vermögen auf 1,5 Milliarden Dollar (1,3 Mrd. Euro). Vor zwei Jahren kündigte er an, zumindest die Hälfte seines Vermögens für philanthropische Zwecke stiften zu wollen.

Dewji machte laut BBC aus einem familiären Handelsunternehmen ein Firmenkonglomerat, das in zumindest sechs afrikanischen Ländern operiert. Sein Unternehmen METL ist in der Textil- und Lebensmittelbranche tätig.