Ansturm auf „Superblüte“: Kalifornischer Canyon geschlossen

Zehntausende Schaulustige sind in den vergangenen Tagen in den kalifornischen Walker Canyon geströmt, um dort das außergewöhnliche Phänomen der „Superblüte“ zu bestaunen. Aufgrund anhaltender Staus habe man sich dazu entschieden, die Zufahrt zum Canyon stark einzuschränken und meist erst nach Einbruch der Dunkelheit zu öffnen, gab die Stadt Lake Elsinore auf Twitter bekannt.

Blühende Blumen auf den Hügeln des Walker Canyon in Kalifornien
APA/AFP/Maro Siranosian

Die Situation sei nicht mehr unter Kontrolle, hieß es in einer Mitteilung – man habe Polizeieinheiten zur Unterstützung aus angrenzenden Bezirken angefordert, berichtete die „Los Angeles Times“. Neben dem hohen Verkehrsaufkommen sei das Hauptproblem, dass die Besucherinnen und Besucher auf der Jagd nach spektakulären Bildern die gekennzeichneten Wege verlassen und die Blumenpracht niedertrampeln.

Blick auf Blütenpracht aus dem Flugzeugfenster

Für Reisende, die derzeit auf dem Los Angeles International Airport ankommen oder von dort abfliegen, bietet sich das spektakuläre Bild von oben. Denn nicht nur in mehreren Canyons, sondern auch zwischen den Start- und Landebahnen ist die orange Blütenpracht zu sehen.

Ansturm auf „Superblüte“ in Kalifornien

Nach Rekordregenfällen im Winter zeigt sich derzeit in Teilen Kaliforniens ein Blütenspektakel.

Tatsächlich sind Instagram und Twitter voll mit Bildern der orange Pracht, die unter anderem mit dem Hashtag „#superbloom“ gepostet werden. Dass die Blüte in diesem Jahr so extrem ausfällt, liegt laut Behörden am – für kalifornische Verhältnisse – niederschlagsreichen Winter.