Neue Temperaturrekorde im Juni

Nach einem Auftakt gestern mit Temperaturen im sprichwörtlich thermischen Aufwind sind gestern in weiten Teilen Österreichs – vor allem im Gebiet der Alpen-Nordseite – die bisherigen Juni-Temperaturrekorde gefallen. In Tirol wurden am späteren Nachmittag beispielsweise in Innsbruck bei der Universität und in Jenbach jeweils 38 Grad Celsius gemessen.

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„Das ist schon beeindruckend“, sagte Rainer Kaltenberger von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien. „Man kann sagen, ein Rekordjuni klingt mit Rekorden aus. Wir haben in Österreich derzeit 270 Messstellen, an mehr als hundert entlang der Alpen-Nordseite sehen wir Rekorde.“

Höchstwerte auch in Salzburg, OÖ und Steiermark gebrochen

Die bisher höchsten Temperaturen für den Juni wurden gestern neben Tirol auch in Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark gebrochen. Im Bundesland Salzburg war bisher die höchste Juni-Temperatur am 14. Juni 1980 in Hallein mit 36 Grad gemessen worden. Dort registrierte man gestern in Lofer 36,8 Grad. In der Steiermark hatte man am 30. Juni 2012 36,8 Grad gemessen, gestern waren es in Mooslandl 37,3 Grad.

Für heute wurde eine Verlagerung der höchsten Temperaturen Richtung Osten erwartet. Im Wiener Becken und im nördlichen Burgenland könnten dann eventuell vereinzelt auch 38 Grad erreicht werden. Das sei aber noch nicht abgesichert. „39 oder gar 40 Grad sind nicht zu erwarten“, hieß es von der ZAMG.

Heftige Gewitter und Abkühlung erwartet

Die Entwicklung der Temperaturen werde vor allem davon abhängen, ab wann Gewitter und Regen einsetzten. „Das hängt mit der zu erwartenden Gewittertätigkeit in der Steiermark und in Oberösterreich und der Wolkenbildung zusammen“, sagte der Experte. Jedenfalls werde es in der Nacht auf morgen zum Teil heftige Gewitter geben. Dann folge die Abkühlung.