EU-Gespräche zu Krisenhilfe vorerst ergebnislos

Im Streit über milliardenschwere
Hilfsmaßnahmen in der Coronavirus-Krise haben die EU-Finanzminister vorerst kein Ergebnis vorgelegt, sondern sich auf morgen vertagt. Das teilte Euro-Gruppe-Chef Mario Centeno heute auf Twitter mit. „Nach 16 Stunden Gesprächen kamen wir nahe an eine Einigung, aber wir sind noch nicht am Ziel“, sagte er.

Die Minister hatten seit gestern Nachmittag in einer Videokonferenz mit mehreren Unterbrechungen versucht, einen Durchbruch zu erzielen.

Probleme bereitete insbesondere die Forderung Italiens, gemeinsame Euro-Bonds („Corona-Bonds“) in die Abschlusserklärung aufzunehmen. Hinzu kam die Frage, welche Bedingungen an Finanzhilfen des Euro-Rettungsfonds ESM geknüpft werden sollen.