China: Entschädigung bei Aufgabe der Haltung wilder Tiere

Als Konsequenz aus der Pandemie haben zwei Provinzen in China Entschädigungsprogramme angekündigt, um Betrieben eine Alternative zu Haltung und Verkauf von Wildtieren zu bieten.

Fledermäuse und Schuppentiere, die in Teilen Chinas als Delikatesse gelten, könnten den Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 auf den Menschen übertragen haben. Die chinesische Zentralregierung hat deshalb bereits im Februar den Verzehr und den Handel mit Wildtieren verboten.

Nun bieten die zentralchinesischen Provinzen Hunan und Jiangxi den betroffenen Betrieben Geld für eine Umstellung auf den Anbau von Gemüse und Heilpflanzen an. In Hunan sollen die Halter eine Einmalzahlung pro Tier bekommen: 600 Yuan (77 Euro) für eine Zibetkatze, umgerechnet 15 Euro pro Lebendkilogramm Kobra und 9,60 Euro pro Lebendkilogramm Bambusratte.