Trump sieht Krise in den USA „weitgehend“ überstanden

US-Präsident Donald Trump sieht die Coronavirus-Krise in seinem Land als „weitgehend“ überstanden an. Trump äußerte sich heute im Rosengarten des Weißen Hauses, nachdem die Arbeitslosenquote für den Mai überraschend auf 13,3 Prozent gesunken war. Das ist zwar ein nach wie vor sehr hoher Wert, aber ein Rückgang im Vergleich zum April.

Die USA hätten vor der Coronavirus-Krise die „großartigste Wirtschaft der Weltgeschichte“ gehabt, sagte Trump. „Und diese Stärke hat uns erlaubt, diese furchtbare Pandemie zu überstehen.“ Die Pandemie sei „weitgehend“ überstanden.

Mit Blick auf die Zahl von mehr als 100.000 Coronavirus-Toten in den USA – die mit Abstand höchste Zahl weltweit – sagte Trump, ohne die Arbeit seiner Regierung wären noch viel mehr Menschen ums Leben gekommen. „Wir haben jede Entscheidung richtig getroffen.“

Das Krisenmanagement des Präsidenten im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie ist von vielen Seiten kritisiert worden. Trump hatte die Gefahr durch das Virus lange Zeit kleingeredet. Er selbst bestreitet jeden Fehler im Umgang mit der Pandemie.