Fall „Maddie:“ Deutsche Polizei beendet Grabungen in Garten

Im Fall der vor 13 Jahren verschwundenen Madeleine „Maddie“ McCann ist die Polizeiaktion in einem Kleingarten am Stadtrand der deutschen Stadt Hannover gestern beendet worden.

Grabungen in einem Kleingarten bei Hannover
APA/AFP/Hauke-Christian Dittrich

Zwei Tage lang hatten Polizeiteams auf dem Grundstück das Erdreich vor allem händisch untersucht, aber auch ein kleiner Bagger, eine Miniraupe und eine Drohne waren im Einsatz. Die Sichtschutzwände zur Straße wurden mittlerweile abgebaut. Über ein Ergebnis gab es keine Informationen.

Keine Informationen

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte zu Beginn des Einsatzes lediglich bestätigt, dass die Grabungen im Zusammenhang mit den Mordermittlungen gegen einen 43-jährigen Deutschen stehen. Der Mann soll die damals dreijährige Britin 2007 aus einer Ferienanlage an der portugiesischen Algarve entführt haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kind tot ist. Nach „Maddies“ Verschwinden lebte der Verdächtige in Hannover – Medienberichten zufolge wohnte er in einem Kleinbus und arbeitete in einer Werkstatt nicht weit von dem jetzt durchsuchten Kleingarten entfernt.