Kurz erwartet Rückkehr zu Normalität bis Sommer 2021

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) rechnet in Sachen Coronavirus-Pandemie in Österreich mit einer Rückkehr zur Normalität bis zum Sommer 2021. Zuvor aber erwartet der Regierungschef schwierige Monate im bevorstehenden Herbst und Winter. Diese Einschätzung werde er morgen bei seiner Erklärung im Kanzleramt darlegen, hieß es vorab aus dem Kanzleramt.

Kurz werde darauf hinweisen, dass die Pandemie voraussichtlich kürzer dauern werde, als viele Experten und Epertinnen ursprünglich angenommen hätten, hieß es aus dem Kanzleramt in einem Statement gegenüber der APA. Der Herbst und der Winter würden allerdings „herausfordernd“ werden.

Denn die bestehende Gefahr von CoV-Infektionen werde durch die „Koinzidenz mit der alljährlichen Grippewelle und die temperaturbedingte Verlagerung sozialer Aktivitäten in Innenräume zumindest vorübergehend wieder verschärft werden“.

Für Österreich bedeute das, dass sich das Land im Winter und Herbst „auf ein weiteres Aufflammen der Covid-19-Infektionen vorbereiten“ müsse, hieß es aus dem Kanzleramt. Auch werde mit einer „notwendigen temporären Verschärfung der Vorsichtsmaßnahmen“ zu rechnen sein.