Neue IT-„Hochrisikoprojekte“ der Kommission für Europol

Die Strategie der EU-Kommission, auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Anwendungen mit einem risikobasierten Ansatz zu begegnen, ist angesichts „der Unberechenbarkeit und Komplexität“ dieser Technologie durchaus notwendig. KI-Systeme etwa für Gesundheitsvorsorge und Strafverfolgung sollen vor ihrer Zulassung für den Binnenmarkt einer eingehenden Risikoanalyse unterzogen werden. Diese Sektoren werden von der Kommission als Hochrisikobereiche eingestuft.

Von Juni bis September hat die Kommission allerdings selbst drei solcher Hochrisikoprojekte in die Welt gesetzt, an denen Europol maßgeblich beteiligt ist. Neben diesen mit insgesamt 21 Millionen Euro dotierten Forschungsprojekten fällt auch ein abgeschlossenes Projekt namens „Insikt“ in diese Kategorie, nämlich Big Data, Überwachung und Verhaltensvorhersage für Polizeibehörden. Das spanische Start-up Insikt Intelligence bringt das mit EU-Geldern entwickelte „Inviso“ gerade als kommerzielles Produkt auf den Binnenmarkt.

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