Komplett weißer Pinguin auf Galapagos-Inseln entdeckt

Auf den Galapagos-Inseln ist ein seltener, komplett weißer Pinguin entdeckt worden. Das Tier könnte einen genetischen Defekt haben, teilte der Galapagos-Nationalpark gestern mit. Der infrage kommende Gendefekt, bekannt als Leuzismus, verursacht einen „teilweisen Verlust der Pigmentierung im Gefieder, während die Augenfarbe im Gegensatz zu Albinos normal bleibt“. Der Galapagos-Pinguin sei vor einer Woche auf der Insel Isabela gesichtet worden.

Pinguin mit Gendefekt auf Galapgos
APA/AFP/Jimmy Patino

Nach Angaben des Nationalparks wurden auf den Galapagos-Inseln bereits Fälle von Albinismus und Leuzismus bei Haien, Eidechsen, Hummern und Finken festgestellt, aber noch nie bei einem Galapagos-Pinguin.

Die Galapagos-Pinguine werden nur bis zu 35 Zentimeter groß und gehören damit zu den kleinsten Vertretern ihrer Art. Zudem sind sie die einzige Pinguinart, die am Äquator lebt.