Coronavirus-Massentest in Eisenstadt
APA/Robert Jaeger
Nächste Runde

Tests in Kärnten, OÖ und Salzburg laufen

Nächste Runde bei den Massentests: In Kärnten, Oberösterreich und Salzburg sind am Freitag die freiwilligen Tests gestartet. Man hofft auf mehr Andrang als in den anderen Bundesländern. Im Burgenland und Wien laufen die Tests indes weiter.

Nachdem Landeshauptmann Thomas Stelzer und seine Stellvertreterin Christine Haberlander (beide ÖVP) bereits zu Wochenbeginn die Werbetrommel für die Tests gerührt hatten, tat das am Donnerstag auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Er appellierte an alle teilzunehmen. In Linz stehen 75 Teststraßen an elf Standorten zur Verfügung. Im Volkshaus Dornach-Auhof sowie im Volkshaus Harbach in Urfahr sind allerdings kaum mehr freie Termine vorhanden – mehr dazu in ooe.ORF.at.

Man wird daher gebeten, die beiden Großstandorte Design Center und TipsArena zu nutzen, wo noch genügend Plätze frei sind. Im restlichen Bundesland ist das Testen sehr dezentral organisiert. Insgesamt werden an 150 Standorten knapp 600 Teststraßen bis inklusive Montag zur Verfügung stehen. Bei den Anmeldungen gibt es noch Luft nach oben: Bis Donnerstag 16.00 Uhr, haben sich 157.400 von 1,21 Millionen infrage kommenden Bürgerinnen und Bürgern angemeldet, das sind rund 13 Prozent.

Landeshauptstadt macht in Salzburg den Anfang

In Salzburg beginnt das Screening in der Landeshauptstadt am Freitag, auch am Samstag wird noch getestet. Mehr als 1.000 Helfer und Helferinnen sind im Einsatz – mehr dazu in salzburg.ORF.at. Am Samstag folgen der Pinzgau und der Lungau, am Sonntag ist die Bevölkerung im Flachgau, Tennengau und Pongau dran. Am Montag können sich noch alle Bewohner in den Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen des Landes testen lassen.

Salzburg will jedenfalls eine höhere Beteiligung erreichen als Tirol und Vorarlberg. Das Anmeldesystem dort habe manche abgeschreckt, sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). In Salzburg funktioniere das anders – mehr dazu in salzburg.ORF.at.

Appelle auch in Kärnten

In Kärnten kommen rund 7.500 Menschen in den Teststraßen zum Einsatz, von Bundesheer, Gemeinden, Feuerwehr und Rettungsorganisationen. Dazu kommt noch Unterstützung der Polizei. Es wäre schade, wenn sich nur wenige Menschen testen lassen, findet Landesrat Daniel Fellner (SPÖ) auch angesichts des großen organisatorischen Aufwands.

Fellner hofft, dass viele weitere, auch ohne Voranmeldung, kommen und sich testen lassen. Bei der Onlineanmeldung wurden bisher vor allem die Slots gleich in der Früh gebucht. Wer ohne Anmeldung kommt, solle das daher lieber untertags tun. Angemeldet sind etwa 6,8 Prozent der Bevölkerung. Der Planung liegt eine Teilnahme von 50 Prozent zugrunde – mehr dazu in kaernten.ORF.at.

Vorbereitungen in der Steiermark und in NÖ laufen

Die Steiermark startet erst am Samstag. Die Anmeldungen laufen bereits, und auch hier wartet man noch auf den großen Ansturm – mehr dazu in steiermark.ORF.at. Aufrufe zum Testen kommen unter anderen von den prominenten Sportlern Tamara Tippler und Alois Stadlober, die selbst an Covid-19 erkrankt waren – mehr dazu in steiermark.ORF.at.

Auch in Niederösterreich laufen die letzten Vorbereitungen für die Tests am Wochenende. Bis Donnerstagabend meldeten sich mehr als 380.000 Personen an – mehr dazu in noe.ORF.at.

Reibungsloser Ablauf im Burgenland

Schon am Donnerstag begannen die CoV-Massentests im Burgenland. Die Möglichkeit dazu gibt es in 34 Gemeinden, in neun Gemeinden davon kommt ein mobiler Testbus zum Einsatz. Bis Donnerstag 17.00 Uhr ließen sich 18.625 Personen im Burgenland freiwillig mit einem kostenlosen Antigen-Schnelltest testen. Bei 18 von ihnen fiel das Ergebnis positiv aus. Der Ablauf verlief reibungslos. Die Tests im Burgenland laufen noch bis kommenden Dienstag – mehr dazu in burgenland.ORF.at.

Massentests im Burgenland: Bisher wenige positive Fälle

Seit Donnerstagfrüh wird im Burgenland die Bevölkerung auf das Coronavirus getestet. Die Möglichkeit dazu gibt es in 34 Gemeinden, in neun Gemeinden davon kommt ein mobiler Testbus zum Einsatz. Der Andrang an den Teststationen war groß.

Wien: Appell an Ältere

Die Coronavirus-Massentests laufen in Wien noch bis zum 13. Dezember, jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr. Der Wiener Pensionistenverband fordert nun explizit ältere Menschen dazu auf, einen Coronavirus-Massentest in der Wiener Messe zu machen. Dort braucht man keine Anmeldung. Die Seniorenbeteiligung war bisher sehr niedrig.

Für die anderen beiden Standorte, die Stadthalle und die Marx Halle, braucht man nach wie vor eine Onlinevoranmeldung. Für alle Standorte mitnehmen man einen amtlichen Lichtbildausweis und die E-Card mitnehmen – mehr dazu in wien.ORF.at.