Ab 18. Jänner: Ohne Test nur mit FFP2-Maske ins Geschäft

Mit den heute bekanntgegebenen Maßnahmen wird auch die Maskenpflicht deutlich verschärft. Wer nach 18. Jänner kein negatives Testergebnis vorweisen kann, muss beim Einkauf und in der Arbeit eine FFP2-Maske tragen, wenn ansonsten nur ein Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben wäre. Außerdem sollen bestimmte Berufsgruppen wie Lehrer, Friseure, Kellner und Verkäufer wöchentlich getestet werden. Wer das verweigert, muss ebenfalls eine FFP2-Maske tragen.

„Das ist eine Strategie bis zu dem Zeitpunkt, wo ausreichend viele Menschen geimpft sind“, sprach Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) von einem Plan für die kommenden Wintermonate. „Wir lassen Nähe zu, wir wollen aber umgekehrt keine explosionsartigen Ansteckungen in der Folge.“

FFP2-Maskenpflicht auch in Gondeln

Das Tragen einer FFP2-Maske ist dann auch in den Gondeln der Skigebiete Pflicht. Die Bergaufstiegshilfen, also Seilbahnen und Lifte können somit – entgegen zuletzt anderslautender Befürchtungen von Touristikern – ab Weihnachten doch aufsperren. Die Entscheidung liegt bei den Ländern, die vom Bund Mindestvorgaben für die Öffnung bekommen, während das Land ansonsten in einen neuen Lockdown versetzt wird. Auch Langlaufloipen bleiben offen, Eislaufen ist erlaubt.

Vorgaben des Bundes fürs Aufsperren der Skigebiete sind unter anderem Abstandsregeln beim Anstellen und für den Transport innerhalb der Gondeln. Nähere Bestimmungen können die Länder treffen, so Kogler: „Die Situation ist nicht überall eins zu eins gleich.“ Auf Basis der mit den Landeshauptleuten besprochenen Pläne können die Aufstiegshilfen jedenfalls öffnen.