Britney Spears über Doku: „Weinte zwei Wochen lang“

US-Popstar Britney Spears hat sich erneut zu der heftig diskutierten „New York Times“-Dokumentation „Framing Britney Spears“ geäußert. Sie habe nach Erscheinen der Doku „zwei Wochen lang“ geweint. „Und naja … Manchmal weine ich immer noch!!!!“, schrieb die 39-Jährige in einem Instagram-Beitrag. „Ich habe die Dokumentation nicht gesehen“, so Spears. Für jene Ausschnitte, die sie gesehen habe, habe sie sich wegen des Lichts, in das sie darin gerückt wurde, geschämt.

Den Text schrieb Spears unter ein Video, in dem der Popstar zum Aerosmith-Song „Crazy“ tanzt. Viele Nutzerinnen und Nutzer äußerten daraufhin Zweifel, ob das Posting tatsächlich von Spears stammt. In einer ersten Reaktion im Februar schrieb Spears: „Ich werde es immer lieben, auf der Bühne zu stehen. Aber ich nehme mir die Zeit, um zu lernen und um ein normaler Mensch zu sein.“

Hintergründe von Streit über Vormundschaft

Nach der Veröffentlichung der „New York Times“-Dokumentation hatte das Thema um Spears’ Vormundschaft, die ihr Vater James Spears innehat, vor allem in Sozialen Netzwerken erneut an Popularität gewonnen. In dem Film werden die Hintergründe des Streits über die Vormundschaft über die Musikerin („… Baby One More Time“) detailliert aufgegriffen.

Seit 2008 lebt Britney Spears unter der gesetzlichen Vormundschaft ihres Vaters. In dieser Funktion hat er Entscheidungsgewalt über geschäftliche und finanzielle Belange. Im November 2020 fand in dem Fall eine Anhörung vor einem Gericht in Los Angeles statt. Medien berichteten, die 39-Jährige wolle nicht mehr auftreten, solange ihr Vater die Kontrolle über ihre Karriere und Vermögen habe.

Spears soll zuletzt auch eine Ablösung ihres Vaters als Vormund vor Gericht beantragt haben. Sie wolle die übergangsweise eingesetzte Jodi Montgomery zu ihrem dauerhaften Vormund machen. Das berichteten übereinstimmend das US-Promiportal TMZ.com und das Magazin „People“ und bezogen sich dabei auf Gerichtsdokumente.