Biden kritisiert Amazon wegen „Steuerschlupflöchern“

Der Onlinehändler Amazon sieht sich in den USA der Kritik von Präsident Joe Biden ausgesetzt, das Unternehmen nutze Schlupflöcher, um Steuern zu umgehen. Amazon sei eines von 91 Fortune-500-Unternehmen, die „verschiedene Schlupflöcher nutzen, durch die sie keinen einzigen Penny an Bundeseinkommenssteuer zahlen“, sagte Biden bei einer Rede in Pittsburgh.

Das stehe in scharfem Kontrast zu Familien der Mittelschicht, die über 20 Prozent Steuern zahlen. Amazon wies den Vorwurf zurück. „Wenn die F&E-Steuergutschrift ein ‚Schlupfloch‘ ist, ist es sicherlich eines, das der Kongress gewollt hat. Die F&E-Steuergutschrift existiert seit 1981, wurde 15-mal mit parteiübergreifender Unterstützung verlängert und wurde 2015 in einem von Präsident Obama unterzeichneten Gesetz endgültig festgeschrieben“, twitterte Jay Carney, Kommunikationsleiter von Amazon und ehemaliger Pressesprecher des Weißen Hauses unter Präsident Barack Obama.