Gegenseitige Vorwürfe in Ukraine-Konflikt

Im Konflikt um die Ostukraine haben sich die ukrainische Armee und prorussische Rebellen gegenseitig tödliche Angriffe vorgeworfen. Die ukrainische Armee habe gestern bei einem Drohnenangriff ein kleines Kind getötet, erklärte die selbst ernannte Volksrepublik Donezk. Die ukrainische Armee informierte über den Tod eines Soldaten durch einen Sprengsatz nördlich von Donezk.

Der Drohnenangriff habe sich im Dorf Olexandriwske rund 15 Kilometer von der Frontlinie entfernt ereignet, berichtete die Nachrichtenagentur der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, ohne Bilder des mutmaßlichen Angriffsortes zu veröffentlichen. Dadurch seien ein fünfjähriges Kind getötet und eine Frau verletzt worden.

Deutschland und Frankreich, die in dem Konflikt als Vermittler auftreten, zeigten sich „besorgt über die steigende Zahl der Waffenstillstandsverletzungen, nachdem sich die Situation in der Ostukraine seit Juli 2020 stabilisiert hatte“.