Dritte Welle verläuft in Altersheimen glimpflich

Die dritte Coronavirus-Infektionswelle ist in den Alters- und Pflegeheimen vergleichsweise glimpflich verlaufen. Am Höhepunkt der zweiten Welle im Dezember wurde jeder zweite CoV-Tote in einem Altersheim registriert.

In der seit Februar laufenden dritten Welle ist es weniger als jeder fünfte – mit stark sinkender Tendenz, wie von der APA ausgewertete Daten des Gesundheitsministeriums zeigen. Damit zeigt die Durchimpfung der Altersheime deutliche Wirkung.

46 CoV-Tote im April

Mit steigender Durchimpfung ist der Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner der Alters- und Pflegeheime allerdings deutlich gesunken: von knapp einem Drittel im Februar auf 14 Prozent im März und sechs Prozent im April.

Insgesamt haben die Länder im April (abzüglich einer Datenbereinigung in der Steiermark) bisher 46 CoV-Tote in Alters- und Pflegeheimen gemeldet. Zum Vergleich: Insgesamt forderte die Pandemie in diesem Zeitraum 759 Menschenleben.

Auch die nach Ostern erfolgte Lockerung der strengen Besuchsbeschränkungen in den Heimen führte vorerst nicht zu einem deutlichen Anstieg der Infektionen. Seit 7. April sind bis zu vier Besuche mit maximal zwei Personen pro Woche erlaubt