Ford bei „Indiana Jones“-Dreharbeiten verletzt

Hollywood-Star Harrison Ford hat sich bei den Dreharbeiten für den neuen „Indiana Jones“-Film an der Schulter verletzt. Der 78-Jährige zog sich die Verletzung bei Proben für eine Actionszene zu, wie das Studio Disney gestern mitteilte.

Angaben zur Schwere der Verletzung wurden nicht gemacht. „Die Produktion wird weitergehen, während die angemessene Behandlungsmethode erwogen wird, und der Drehplan wird in den kommenden Wochen wenn nötig angepasst“, so Disney.

Schauspieler Harrison Ford
APA/AFP/Pedro Pardo

Die Dreharbeiten für den fünften und letzten Teil der „Indiana Jones“-Saga hatten im Mai in Großbritannien begonnen. Der Kinostart des von Regisseur James Mangold gedrehten Actionfilms ist für Sommer 2022 geplant. Das Filmprojekt war bereits 2016 angekündigt worden, es gab aber immer wieder Verzögerungen.

Ford war bereits 2014 bei den Dreharbeiten zu „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ verletzt worden. Er brach sich ein Bein, als am Set eine vertikal schließende Hydrauliktür seines Raumschiffs „Millennium Falcon“ plötzlich auf ihn niederschoss.

Erster „Indy“-Auftritt vor 40 Jahren

Der Schauspieler hatte seinen ersten Auftritt als abenteuerlustiger Archäologe Henry Walton Jones alias Indiana Jones 1981 in „Jäger des verlorenen Schatzes“ von Regisseur Steven Spielberg. Auf den Kassenhit folgten „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1984), „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989) und knappe 20 Jahre später „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (2008).