US-Luftangriffe in Grenzregion Syrien – Irak

Die USA haben in der irakisch-syrischen Grenzregion Luftangriffe auf mehrere Ziele geflogen, die nach US-Angaben von proiranischen Milizen genutzt wurden. Das teilte Pentagon-Sprecher John Kirby am Abend (Ortszeit) in Washington mit.

Von diesen Einrichtungen aus hätten vom Iran unterstützte Milizen mit Drohnen Angriffe auf US-Personal und Einrichtungen im Irak gestartet. Es handle sich um zwei Ziele in Syrien und eines im Irak. Dort seien unter anderem Waffen gelagert worden.

Aktivisten: Mehrere Tote

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien sagte, bei einem Angriff von US-Kampfflugzeugen im Osten Syriens seien mindestens fünf Kämpfer proiranischer Milizen getötet worden. Mehrere weitere seien verletzt worden.

Die Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite oft kaum zu überprüfen.

Kirby: Anschläge als Auslöser

Kirby sagte, der Hintergrund sei die anhaltende Serie von Anschlägen durch vom Iran unterstützte Gruppen gegen US-Ziele im Irak. US-Präsident Joe Biden habe die militärische Aktion angeordnet, um weitere solcher Angriffe zu unterbinden.

Die USA handelten in Übereinstimmung mit ihrem Recht auf Selbstverteidigung. Biden habe mit diesem Angriff seine Handlungsbereitschaft deutlich gemacht, US-Angehörige zu schützen.