Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) startet heute seine erste außereuropäische Reise nach Beginn der CoV-Pandemie. Er fliegt am Vormittag nach New York, wo er ab morgen mehrere Termine bei den Vereinten Nationen absolvieren will.
Dazu gehören ein Treffen mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres und eine Rede zum Thema Nachhaltigkeit vor dem Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen. Darüber hinaus stehen bilaterale Termine auf dem Programm, etwa ein Besuch des vom Österreicher Max Hollein geführten Metropolitan Museum of Art oder die Übergabe von Staatsbürgerschaften an Nachfahren von Holocaust-Opfern.
In der zweiten Wochenhälfte will er sich im Rocky-Mountain-Staat Montana aufhalten, um dort auf Einladung von Ex-Google-Chef Eric Schmid an einer informellen Konferenz mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Medien und Politik aus aller Welt teilzunehmen.
Kurz will auch den früheren New Yorker Bürgermeister und glücklosen demokratischen Präsidentschaftsbewerber Michael Bloomberg treffen. Während seiner mehr als einwöchigen Abwesenheit wird der Kanzler in Wien von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) vertreten.