Wieder heftige Gewitter in Deutschland

Teils heftige Gewitter und Starkregenfälle haben in manchen Teilen Deutschlands bis gestern Abend erneut für zahlreiche Unwettereinsätze gesorgt. Ein Schwerpunkt der Schäden lag in Bayern. In der Nacht auf heute entspannte sich die Lage fast überall, wie die deutschen Polizeidienststellen mitteilten.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums im bayrischen Kempten musste die Feuerwehr im Raum Sonthofen und Burgberg heute am frühen Morgen ausrücken, um Keller auszupumpen. Im oberbayrischen Rosenheim waren laut Landratsamt mehr als 1.000 Kräfte im Einsatz, etwa um Wasser aus einem übervollen Bach abzupumpen. Die wegen Beeinträchtigungen durch Unwetter gesperrte Bahnstrecke München–Salzburg war in der Früh wieder befahrbar.

Elf Verletzte

Im baden-württembergischen Rastatt fiel ein Baum bei einem Gewitter um und verletzte vier Menschen – darunter einen schwer. In Lügde in Nordrhein-Westfalen sorgte ein starker Gewitterschauer für Überschwemmungen in mehreren Straßen.

Auch in Norddeutschland gab es einige Einsätze: Im Leitstellenbereich Kiel meldete die Feuerwehr mehr als 100 Einsätze im Laufe des Abends. Etliche Keller waren nach starken Regenfällen vollgelaufen.

Auf der Autobahn 19 Berlin–Rostock wurden an der Mecklenburgischen Seenplatte nach Angaben der Polizei sieben Menschen leicht verletzt, weil ein Auto beim Überholen wohl durch plötzlich einsetzenden Starkregen ins Schleudern geraten war.