Wieder Bootsmigranten im Mittelmeer gerettet

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat in der Nacht auf heute mehr als 60 Bootsmigrantinnen und -migranten im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet. An Bord der „Geo Barents“ seien damit nun rund 320 Gerettete, teilte die Organisation heute auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Zunächst hatte die Besatzung etwas mehr als 30 Menschen, darunter ein zwei Wochen altes Baby, an Bord geholt. In einer weiteren Rettungsaktion brachten die freiwilligen Helfer knapp 30 Migranten in Sicherheit.

Die „Geo Barents“ hatte bereits gestern mehr als 200 Menschen auf hoher See geborgen. Aktuell sind neben Ärzte ohne Grenzen auch die italienischen Seenotretter der privaten Organisation ResQ im zentralen Mittelmeer unterwegs. An Bord der „ResQ People“ sind nach Angaben der Crew rund 165 Migranten. Das Schiff sucht nach einem sicheren Hafen für sie.