Martial-Arts-Filmstar Sonny Chiba gestorben

Der japanische Filmstar Sonny Chiba ist tot. Er starb gestern im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung, wie das Branchenmagazin „Variety“ unter Berufung auf Chibas Agent berichtet. Chiba wurde mit dem 1974 veröffentlichten Film „The Street Fighter“ zunächst in Japan berühmt, später feierten ihn Genrefans auch in den USA und in Europa. Quentin Tarantino gilt als Fans Chibas. Der Japaner spielte 1993 auch im von Tarantino geschriebenen und von Tony Scott inszenierten Thriller „True Romance“ sowie 2003 in Tarantinos „Kill Bill: Volume 1“.

Der japanische Schauspieler Sonny Chiba
APA/AFP/Getty Images/David Livingston

Der 1939 in Fukuoka geborene Chiba war in seiner Jugend Turner, bevor er sich dem Karate zuwandte und 1965 den schwarzen Gürtel erwarb. Die Meisterschaften in weiteren Kampfsportarten sollten folgen. Schon 1961 startete er seine Filmkarriere und wirkte in unzähligen japanischen Streifen und später auch Fernsehserien mit. In Hollywood drehte er zudem den 2006 erschienenen Film „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“, in dem er einen Yakuza-Boss spielte.