Plus zwölf Prozent: Mayer über Kulturbudget 2022 erfreut

Das Kunst- und Kulturbudget 2022 steigt von 496,1 Mio. Euro im Jahr 2021 auf 557,1 Mio. Euro und somit um 61,1 Mio. Euro. Deutlich angehoben werden die Basisabgeltungen für die Bundestheater sowie die Bundesmuseen.

Die Bundesmuseen erhalten künftig 122,4 Mio. Euro (zuletzt 114,4 Mio. Euro), die Abgeltung für die Bundestheater steigt um 13 Mio. Euro auf 175,9 Mio. Euro. Insgesamt handelt es sich um ein Plus von 21 Mio. Euro.

Weitere Zusatzmittel gibt es für Investitionen, darunter die geplante Kinderspielstätte der Staatsoper im Künstlerhaus (fünf Mio. Euro) sowie Mehrauszahlungen für die Sanierungsprojekte der Festspielhäuser in Salzburg und Bregenz (14 Mio. Euro).

„Noch nie da gewesene Steigerung“

Mit 11,4 Mio. Euro schlagen Projekte im Rahmen des EU-Aufbauplans („Europäische Aufbau- und Resilienzfazilität“) zu Buche. Weiters geplant ist ein Investitionsfonds „Klimafitte Kulturbetriebe“. Zudem kommt es gegenüber dem Vorjahr zu Mehrauszahlungen für diverse
Förderungen im Rahmen von zehn Mio. Euro.

Grünen-Kunst- und -Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer freute sich in einer Reaktion über „eine noch nie da gewesene Budgetsteigerung“ von zwölf Prozent. „Das Schöne ist, dass es gelungen ist, über alle Bereiche hinweg – von der freien Szene bis zu den Bundeseinrichtungen – positive Akzente zu setzen.“