Van der Bellen: „Österreich braucht jetzt Klarheit“

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat angesichts der „besorgniserregenden Pandemielage“ nach eigenen Angaben gestern mit Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP), Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) „und mit einigen Landeshauptleuten gesprochen und meine Sorge angesichts der bedrohlichen Lage deutlich zum Ausdruck gebracht“.

„Die Pandemielage in Österreich ist ernst. Sehr ernst“, teilte Van der Bellen dazu heute per Aussendung weiter mit: „Die Situation in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen ist besorgniserregend, teilweise bereits unerträglich.“ Dem Bundespräsidenten zufolge drohe eine Überlastung, „und die Prognosen für die nächsten Wochen verheißen nichts Gutes“.

„Österreich braucht jetzt Klarheit“ und „eine gemeinsame Vorgangsweise, keinen Streit und keine neuen Gräben“. Laut Van der Bellen dürfe man jetzt „keine Zeit (mehr) verlieren“ und müsse faktenbasiert handeln. Die führenden Expertinnen und Experten unseres Landes sind sich über das notwendige Ziel einig, so Van der Bellen: „Um in der schwierigen gegenwärtigen Lage das Risiko der Überlastung der Intensivstationen noch wirksam reduzieren zu können, sind Maßnahmen erforderlich, die sehr kurzfristig wirken. (…) Wir müssen Kontakte um 30 Prozent reduzieren.“