Gegen Engpässe: Britische Supermärkte chartern Schiffe

Um Engpässen zu Weihnachten vorzubeugen, haben zwei britische Supermarktketten eigene Schiffe gechartert, um Güter rechtzeitig nach Großbritannien zu bekommen. Man reagiere damit sowohl auf den Mangel an Lastwagenfahrern als auch auf Verzögerungen an den Häfen, sagte heute ein Sprecher der Kette ASDA.

Auch das Unternehmen John Lewis bestätigte, Schiffe gechartert zu haben. Die Güter seien mittlerweile angekommen.

Der globale Aufschwung der Wirtschaft nach dem pandemiebedingten Einbruch hatte an Häfen weltweit für erhebliche Staus und Verzögerungen gesorgt. Vielerorts waren die Lieferketten unterbrochen, Unternehmen mussten um Kapazitäten kämpfen.

In Großbritannien sorgt außerdem ein eklatanter Mangel an Lastwagenfahrern in vielen Branchen für Probleme. Zum einen ist die Branche überaltert, zum anderen haben viele Fahrer aus Osteuropa während der Pandemie das Land verlassen und können nach dem Brexit nun wegen neuer Visaregeln nicht mehr so einfach im Land leben und arbeiten. Die Regierung hat temporäre Notfallvisa ausgestellt.