Israel stellt Handyüberwachung von Infizierten ein

Israel hat die umstrittene Handyüberwachung von CoV-Patienten, die mit der Omikron-Variante infiziert sind, nach wenigen Tagen wieder beendet.

Angesichts „der aktualisierten Einschätzung der Lage“ hätten sich Ministerpräsident Naftali Bennett und Gesundheitsminister Nitzan Horowitz dazu entschieden, teilte Bennetts Büro gestern Abend mit. Die Handyüberwachung durch den Inlandsgeheimdienst Shin Beth laufe in der Nacht auf heute aus und werde nicht verlängert.

Abhängig von den Infiziertenzahlen werde die Maßnahme wieder in Erwägung gezogen. Ziel war es gewesen, die Ansteckungsketten mit der neuen Omikron-Variante zu unterbrechen, wie es in der Mitteilung hieß. Dafür hatte die Regierung am Sonntag für den erneuten Einsatz der Überwachungstechnologie durch den Shin Bet gestimmt. Diese Maßnahme wurde in einer früheren Phase der Pandemie bereits genutzt, wegen Kritik aber wieder gestoppt.