Prognosekonsortium geht von „Ruhe vor Sturm“ aus

Die vierte Coronavirus-Welle wird sich in den kommenden Tagen in Österreich weiter abflachen. Das CoV-Prognosekonsortium geht davon aus, dass sich der Abwärtstrend in den Fallzahlen fortsetzen, allerdings zunehmend verlangsamen wird.

In den Spitälern wird der – vor allem in den westlichen Bundesländern hohe – Patientenstand zurückgehen. Die Fachleute machen jedoch deutlich, dass es sich bei der aktuellen Entwicklung um die „Ruhe vor dem Sturm“ handeln dürfte.

In seiner dieswöchigen Vorschau lässt das Expertengremium nämlich keine Zweifel daran, was das Auftauchen der Omikron-Variante bedeutet. Es sei „mit einer starken Verbreitung“ zu rechnen. Das hat nach Dafürhalten des Konsortiums zur Folge, dass – wie in der Prognose festgehalten wird – „mit hoher Wahrscheinlichkeit (…) der bisherige Höchststand an Neuinfektionen der vierten Epidemiewelle deutlich übertroffen“ werden wird, sollte sich die bisher verfügbare Evidenz erhärten.

„Dies könnte unter pessimistischen Annahmen bereits Anfang Jänner eintreten“, warnen die Experten.