Italien plant neue Verschärfungen

Angesichts der zunehmenden Zahl von CoV-Infektionen plant die italienische Regierung die Verkürzung der Gültigkeitsdauer des Impfzertifikats ab dem 1. Februar 2022 von neun auf sechs Monate. Außerdem wird der Mindestzeitraum für die Verabreichung der dritten Impfstoffdosis von fünf auf vier Monate nach der zweiten Impfung verkürzt, geht aus einer Sitzung des Expertenkomitees hervor, das die Regierung in Sachen Pandemie berät.

Maskenpflicht auch im Freien

Die Maßnahmen müssen vom Ministerrat heute Nachmittag bestätigt werden. Die Regierung sollte auch die Maskenpflicht im Freien wieder einführen. Darüber hinaus soll das Tragen einer FFP2-Maske in Kinos, Theatern und bei Sportveranstaltungen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend werden.

Bis zum 31. Jänner wird eine 2-G-Pflicht für die Innengastronomie gelten. Der Verzehr von Speisen und Getränken in Kinos, Theatern und bei Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen ist verboten. Bis zum 31. Jänner sind keine Veranstaltungen mit Versammlungen unter freiem Himmel erlaubt. Eine Ausdehnung der Impfpflicht auf Beamtinnen und Beamte wird noch geprüft.

Italien hatte bereits am 6. Dezember die Restriktionen verschärft. Am 15. Dezember wurde die Impfpflicht auf mehrere Berufsgruppen, darunter Lehrer und Sicherheitskräfte, ausgedehnt. Eine Impfpflicht gilt bereits für das Gesundheitspersonal, das mit drei Impfungen immunisiert werden muss.