Fünf österreichische Stücke bei Nachtkritik-Theatertreffen

Die Inszenierung „Garland“ des Schauspielhauses Graz unter Regie von Anita Vulesica ist für das Nachtkritik-Theatertreffen 2022 nominiert. Das teilte das Theaterportal Nachtkritik.de heute mit.

Nominiert wurden insgesamt 36 Inszenierungen aus dem deutschen Sprachraum, die von den Nachtkritik.de-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie -Redakteurinnen und -Redakteuren als die wichtigsten der vergangenen zwölf Monate angesehen werden. Fünf kommen aus Österreich.

Die Jury begründete die Nominierung von „Garland“ mit den Worten: „Es ist nicht allzu häufig zu erleben, dass in einem neuen Theaterstück wirklich was passiert. ‚Garland‘ hat alles: einen gut gebauten Plot, Humor und diesen gewissen verzweifelten Wahnsinn, dem man angesichts der Klimakrise – die hier heftig thematisiert wird – verfallen möchte.“

Vier weitere Inszenierungen nominiert

Neben „Garland“ sind vier weitere Inszenierungen österreichischer Bühnen nominiert: „Geschichten aus dem Wienerwald“ hatte am 18. November 2021 im Wiener Burgtheater Premiere, das Jandl-Stück „humanistää! eine abschaffung der sparten“ am 15. Jänner 2022 am Volkstheater Wien.

„Michael Kohlhaas“ wurde zum ersten Mal am 23. Juli bei den Bregenzer Festspielen aufgeführt, und „Der Zauberberg“ hatte Premiere am 30. September am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten. Bis zum 28. Jänner kann über die beste Inszenierung abgestimmt werden.