Pläne für deutsche Impfpflicht werden konkreter

Wenige Tage vor den ersten Beratungen über eine Coronavirus-Impfpflicht im Deutschen Bundestag nehmen die Pläne der Befürworter Konturen an. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese, der zusammen mit anderen Abgeordneten der „Ampelkoalition“ aus SPD, Grüne und FDP Eckpunkte einer Impfpflicht ab 18 Jahren vorbereitet, nannte zuletzt Einzelheiten: Die Impfpflicht solle etwa auf ein bis zwei Jahre befristet sein, für nicht mehr als drei Impfungen gelten und über Geldstrafen durchgesetzt werden.

Wiese hatte am Freitag zusammen mit sechs Politikern von Grünen und FDP in einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten – außer denen der AfD – einen Gruppenantrag für eine Impfpflicht ab 18 Jahren angekündigt. Es gehe darum, „eine nachhaltige, verhältnismäßige und gleichzeitig zielgerichtete Lösung zu finden“, heißt es in dem Schreiben.